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Das Alzheimer Therapiezentrum in Bad Aibling
Weitere Informationen dazu: Alzheimer Therapiezentrum Bad Aibling (Neurologische Kliniken Bad Aibling) Kolbermoorer Str. 72 83 043 Bad Aibling Tel. 08061/ 90 30 Schön Kliniken Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse Risikofaktoren: - überhöhter Konsum von Alkohol, Nikotin u. Schlaftabletten schon in frühen Jahren - Erkrankungen wie Vitaminstörungen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus u. erhöhter Cholesterinspiegel, die über Umwege zu einer Hirnschädigung beitragen - mangelnde Förderung des Gehirns Prävention: - Verzehr von ausreichend Obst u. Gemüse - Gebrauch ausschließlich hochwertiger Fette - körperliche Aktivität ("Wohlfühlgewicht" halten) - täglich 30 Min. Gehirntraining (statt Denksport auch z.B. Theaterbesuch) Medikamentöse Behandlung: - Behandlung mit Azetylcholinesterase-Hemmern u. Memantinen auch in hohem Alter sinnvoll - Cholesterinsenker können Krankheitsverlauf bremsen Vision: - Impfung kann bald schädliche Eiweiß-Verbindungen vermindern oder gar ganz entfernen - Alzheimer-Krankheit ist künftig bereits im präklinischen Stadium durch einen verlässlichen Bluttest zu bestimmen (Quelle: SZ) Adressen: Deutsche Alzheimer Gesellschaft Friedrichstr. 236 10969 Berlin Tel. 01803/ 17 10 17 Alzheimer Gesellschaft München Richard-Strauss-Str. 34 81677 München Tel. 089/ 475 185 www.agm-online.de Alzheimer Therapiezentrum Staffelstein Fachklinik für Neurologie, Geriatrie u. Rheumatologie, Orthopädie, stationäre u. ambulante Rehabilitation in Kooperation mit der Univers. Erlangen-Nürnberg Am Kurpark 11 96231 Bad Staffelstein Tel. 09573/ 56 - 364 Zentrum für Ambulante geriatrische Rehabilitation in München-Riem Dr. Günther Holthausen Graf-Lendorff-Str. 1a 81 829 München Tel. 089/ 945 53 30 Tagesklinik der Geriatrie im städtischen Krankenhaus Neuperlach (im Zentrum für Akutgeriatrie u. Frührehabilitation) Oskar-Maria-Graf-Ring 51 81 737 München Tel. 089/ 679 422 29 Geriatrische Fachklinik Bahnhofstr. 107 86 633 Neuburg an der Donau Tel. 08431/ 58 00 „Gedächtnissprechstunden” Psychiatrische Klinik der LMUniversität München Nußbaumstr. 7 Tel. 089/ 5160 - 58 20 Angehörigengruppe: 089/ 5160 - 55 20 Neurologische Klinik u. Poliklinik der LMUniversität München Tel. 089/ 7095 - 36 90 Max-Planck-Institut für Psychiatrie München Tel. 089/ 30 622 - 379 Technische Hilfen: Ortungssystem In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz hat die Universität Erlangen-Nürnberg ein Ortungs- u. Navigationssystem entwickelt, das (gekoppelt an ein handelsübliches Handy) ständig die Position des jeweiligen Trägers angibt. Das Gerät kann auch in geschlossenen Räumen helfen, einen umherirrenden Patienten aufzufinden. Im Mai 03 startete im Raum Nürnberg-Erlangen die Pilotphase des Projekts „Locomotion“. Die Abkürzung steht für „location based mobile phones for applications for independant living of disabled and elderly citizens“, auf deutsch etwa: auf einem Ortungssystem basierendes Handy als Beistand für ein unabhängiges Leben von behinderten und alten Bürgern. (vgl. Süddeutsche Zeitung vom 16.4. u. 13.10.03) Weitere Informationen und Links: Broschüren können bei der Alzheimer Beratungsstelle angefordert werden. Schreiben Sie an: Broschüre "Verwirrt - verschroben - abgeschoben?" Deutsches Grünes Kreuz Schumarkt 4 35 037 Marburg Literatur: Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 17.3.05: "Der schleichende Tod zu Lebzeiten" Von Evelyn Hauenstein und David Höhn Hampel, Padberg, Möller (Hrsg.): „Alzheimer-Demenz; klinische Verläufe, diagnostische Möglichkeiten, moderne Therapiestrategien“ WVG Stuttgart Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 15./16.2.03 u. vom 28.6.04: SZ-Forum Gesundheit Alex Rühle: „In dunkler Nacht ging Ich aus meinem stillen Haus“ Das Gehirn als Wunder und Fleischmasse: Keine Krankheit beschäftigt die Künste derzeit so stark wie Alzheimer (SZ vom 3.4.03) Links: www.alzheimer-therapiezentrum.de www.alzheimerforum.de www.justiz.bayern.de Vorsorgebroschüre des bayerischen Justizministeriums enthält u.a. Formulare für Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten zum Herunterladen (vgl. Süddeutsche Zeitung vom 16.4.03) Vereinbarkeit von Pflege u. Erwerbstätigkeit: Sehen Sie dazu den Bericht des Bundesfamilienministeriums Klinische Studie aus der Krebsforschung: Frauenklinkum Großhadern testet neue Therapien bei Brustkrebs Patientinnen schildern ihre Diagnose: sofortige Brustentfernung oder Chemotherapie mit der Aussicht auf eine brusterhaltende OP Beide Frauen entschieden sich für die Teilnahme an einer Studie der Arbeitsgemeinschaft „gynäkologische Onkologie”. Die Studie soll belegen, dass die Gabe bestimmter Medikamente mit an sich bereits bekannter Wirkung vor einer Operation (präoperativ) einen Brusttumor so weit zurückbildet, dass die Brust bei einer anschließenden Operation erhalten werden kann. Verantwortlich für die Studie ist der leitende Oberarzt des Frauenklinkums Großhadern (LMU München), Dr. Michael Untch. Er erläutert, welche Voraussetzungen er und seine Mitarbeiter zu erfüllen haben: Angesichts einer Kontrolle unterschiedlicher Gremien sei die Sorge, als Patientin zum „Versuchskaninchen” zu werden, unbegründet. Regelmäßige Kontrollen, auch noch Jahre nach einer Operation, und eine durch die Studienbedingungen geförderte optimistische Haltung der Patientinnen lassen gute Ergebnisse nachvollziehbar erscheinen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Studiensekretariat, Tel. 089/ 7095 - 7580 od. - 7581. Sie erreichen dort die Studienärzte Das Bildmaterial hat uns freundlicherweise Fürst Media aus „Klinik im TV” zur Verfügung gestellt. Neues Zentrum für Brustdiagnostik in München (18.11.04:) Durch Kooperation zweier radiologischer Praxen und der Abteilung für bildgebende u. interventionelle Mamma-Diagnostik am Klinikum rechts der Isar entsteht eine der größten Einrichtungen für Brustkrebsuntersuchungen in Deutschland. Knochenzement mauert Krebszellen ein Wenn nach einer Chemotherapie der Tumor zwar zerstört ist, aber dennoch einzelne Tumorzellen im Knochenmark zurückgeblieben sind, können diese "schlafenden" Zellen neue Krebsherde bilden. Dieses Rückfallrisiko haben die Münchner Wissenschaftler Dr. Brigitte Rack und PD Dr. Wolfgang Janni mit einer Art Knochenzement gesenkt. Mit Hilfe des Medikaments Zolendronat, das normalerweise gegen Knochenschwund eingesetzt wird, isolierten sie die schlafenden Tumorzellen, so dass diese den Knochen nicht mehr verlassen und neue Metastasen bilden konnten. Nach einer 6 Monate langen Behandlung waren 14 entsprechende Patientinnen frei von Tumorzellen, während in einer Vergleichsgruppe bei jeder dritten Frau noch gefährliche Zellen nachzuweisen waren. Die Behandlung soll weniger Nebenwirkungen zeigen als eine zweite Chemotherapie. Quelle: SZ Institute of Clinical Economics (ICE) unterhält seit Januar 04 im Tölzer GRP eine Vertretung. Die medizinisch-therapeutischen Möglichkeiten werden weiter wachsen. Für das potenziell Machbare stehen jedoch nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung. Daher gewinnt die Frage nach dem tatsächlichen Nutzen für den Patienten immer mehr an Bedeutung. Antworten werden vom neuen (Bundes-)Institut für Qualität in der Medizin erwartet. Im Umfeld dieser Behörde will auch das ICE aktiv werden. Dieser bisher nur virtuelle Zusammenschluss von Medizinern u. Wissenschaftlern ist seit vergangenem Wochenende im GRP Bad Tölz mit einem eigenen Büro vertreten. Dazu ’Vollkommen fremd finanziert‘ heißt einmal, dass sich das Institut bei Ministerien u. Stiftungen um Studien bewirbt. Das ICE ist jedoch auch auf die Kooperation mit der Wirtschaft angewiesen. So wurden etwa in Zusammenarbeit mit dem Pharmahersteller Lilly Deutschland zwei Förderpreise ausgelobt. Frage an Prof. Franz Porzsolt, ICE-Administrative Office Ulm: Gelder der Pharmaindustrie - eine Gefahr für die Unabhängigkeit des ICE? Für Prof. Porzsolt geht es nun zuerst um den Aufbau der nötigen Infrastruktur. Die entsprechenden Konzepte lägen bereits auf dem Tisch und warteten nun auf ihre Umsetzung. Zum Beraterkreis des ICE gehören auch internationale Experten wie Dr. J.A. Muir Gray, Leiter des nationalen elektronischen Informationssystems im britischen Gesundheitswesen. Sein Thema ist die Transparenz bezüglich aller Informationen aus dem medizinischen Bereich. Die Verantwortlichen im britischen Gesundheitssystem gehen davon aus, dass die Patienten grundsätzlich in der Lage sind, mit Hilfe geeigneter Informationen viele ihrer Krankheiten selbst zu erkennen und auch zu therapieren oder aber die Behandlung durch den Arzt zu unterstützen. Das von Dr. Muir Gray geleitete Informationssystem soll Zugang zu jeglichem verfügbaren Wissen schaffen. In dringenden Fällen geben Ärzte über eine Hotline telefonische Auskünfte. Begleitet wird dieser Service von einer Enzyklopädie: Als weitere Informationsquelle steht das Nachschlagewerk Der mündige Patient zur Verfügung, das sowohl als Buch wie auch elektronisch aufbereitet ist. In Deutschland bemüht sich das Aktionsforum Gesundheitsinformationssystem darum, aus der im Internet dargebotenen Informationsfülle Qualität auszufiltern und über eine Plattform zugänglich zu machen. Initiative München gegen den plötzlichen
Herztod
will Streifenwagen mit Defibrillatoren ausrüsten. Der Herzspezialist Prof. Karl Theisen vom Uni-Klinikum Innenstadt setzt sich mit Kollegen dafür ein, dass zunächst die Autos der Innenstadtwache mit ‘Defis’ ausgerüstet werden. Der Dienstherr der Polizei, das bayerische Innenministerium, stellt sich jedoch quer. Zuerst müssten die Ergebnisse einer bayernweiten Machbarkeitsstudie vorliegen. Allein in Münchnen sterben täglich 5 Menschen an dem bedrohlichen Herzkammerflimmern. Dies müsste nicht sein, wenn in den ersten Minuten ein Defibrillator zum Einsatz käme, so die Initiative. Die Benutzung sei kinderleicht, jeder Laie könne und dürfe das Gerät benutzen, man müsse sich nur trauen. Polizisten könnten hier ein gutes Vorbild sein. 22 der Kästchen sind heute bereits in den U-Bahnstationen installiert. Manche Kaufhäuser u. Banken besitzen ebenfalls einen dieser Lebensretter. Und auch der Dienstwagen des Münchner Oberbürgermeisters ist mit einem ‘Defi’ ausgerüstet. Interessant ist der Appell des ehemaligen BMW-Entwicklers Bei einer Tagung des GRP in Bad Tölz forderte er seine Zunft auf, hochwertige Pkw mit Defibrillatoren auszustatten. Warnsymptome für einen Herzinfarkt sind z.B. Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb oder Oberbauch mit Ausstrahlung in Unterkiefer, Hals, Arme oder zwischen die Schulterblätter, manchmal begleitet von Angst, Uebelkeit, Atemnot oder Erbrechen. Als weitere Hinweise gelten fahle, blasse Hautfarbe und kalter Schweiß sowie ein Kollaps oder Schwächeanfall. Angehörige sollten sofort den Notarzt (Tel. 19 222) alarmieren. Über ein Mobiltelefon muss eine Vorwahl gewählt werden, am günstigsten die des Ortsnetzes, in dem sich der Patient befindet. Als Alternative gilt der Notruf 112. |
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