Bundesbauministerium unterstützt altersgerechten Wohnungsumbau

Ein Programm der KfW-Förderbank soll helfen, die eigenen vier Wände für neue Bedürfnisse umzurüsten
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Individuelles Förderprogramm für Angestellte ab 45

Galeria Kaufhof in Hagen reagiert auf den demografischen Wandel
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Dokumentarfilm "Herbstgold"
seit 8. Juli im Kino


Die Hauptdarsteller sind allesamt zwischen 80 und 100. Sie trainieren hart, ihr Ziel ist eine Goldmedaille bei der WM in Finnland. Regisseur Jan Tenhaven will zeigen, dass man bis ins hohe Alter gesund, vital und sportlich aktiv sein kann.
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"Ältere sollen sich als Anwälte in eigener Sache einbringen"

Bei der Delegiertenversammlung der Bayerischen Landesseniorenvertretung appellierte CSU-Sozialministerin Christine Haderthauer an ältere Menschen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Das sei in einer modernen Gesellschaft unverzichtbar.
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Stichworte zum Betreuungsrecht
im Video erläutert


Alexander Frey, Fachanwalt für Sozialrecht und Gründungsmitglied des forumPflegeaktuell , erklärt den Begriff, äußert sich zu Rechten und Pflichten der Beteiligten und zeigt auf, wo er Fehlentwicklungen sieht.
-> Zu den Videos



Wer wüsste, dass er geistig und körperlich rege 100 wird, würde sein Leben wohl anders planen

Diese Auffassung vertritt Werner Bartens in der Süddt. Zeitung (25.3.10) zum Thema 'Langlebigkeit'. Bartens erläutert die aktuellen Erkenntnisse des Max-Planck-Forschers James Vaupel, der die steigende Lebenserwartung vor allem auf Lebensumstände und Gesundheits-
verhalten, weniger auf die Gene zurückführt. Der Zwang, die früher vermuteten wenigen gesunden Jahrzehnte zu nutzen, um beruflich voranzukommen, entfalle damit, meint Bartens und sieht Raum für mehr Familienzeit.
Zu den Chancen der alternden Gesellschaft im Video-Interview:
  • Holger Adolph , Leiter d. Geschäftsstelle Altenbericht der Bundesreg.
  • Prof. Dr. Andreas Kruse , Gerontologe u. seit 1987 verantw. für die Altenberichte d. Bundesreg.
  • Prof. Dr. Ursula Lehr , Gerontologin u. ehemal. Bundesfamilienministerin



  • 26.1.10 in Stuttgart: Forum demografischer Wandel - Zukunft in mittelständischen
    Unternehmen gestalten

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    'Vielfalt des demografischen Wandels. Eine Herausforderung für Stadt und Land'

    Unter diesem Motto stand die jüngste Tagung der Deutschen Gesellschaft für Demographie e.V.
    Eine Dokumentation der Veranstaltung ist jetzt im Internet abzurufen
    -> zur Dokumentation


    9.12.09: EiZ-Live-Chat zum Thema
    "Verbraucherschutz im Alter" mit Verbraucherschützer Rüdiger Strichau

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    24.11.09: EiZ-Live-Chat zum Thema
    "Lebenslanges Lernen"

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    Unter welchen Bedingungen Ältere optimal lernen, erläutert der Heidelberger Gerontologe Prof. Dr. Andreas Kruse im Video-Interview mit dem Portal Mediation-und-Unternehmenskultur.de
    -> zum Video-Interview mit Prof. Dr. Kruse


    19.11.09: Fachtagung in Nürnberg
    "Kinderwagen, Skateboard und Rollator - Bauen für alle Generationen"

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    Sehen Sie dazu auch die Erläuterungen von Fachleuten im Video unter www.MediaVan.de/Lexikon


    12.11.09: Workshop in Schwerin
    "Wirtschaft im demografischen Wandel"

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    Zur Vorbereitung auf den Workshop, dessen Schwerpunkt auf innovativer Personalpolitik liegen wird, empfehlen wir Ihnen unser Video-Interview mit dem Heidelberger Gerontologen Prof. Dr. Andreas Kruse. Die Erkenntnisse Prof. Kruses zu den Stärken und Schwächen älterer Arbeitnehmer bieten Orientierung bei der Neugestaltung betrieblicher Personal-
    politik im Zeichen des demografischen Wandels
    -> zum Video-Interview mit Prof. Dr. Kruse


    "Region schafft Zukunft"

    Unter diesem Projektnamen werden vier Modellregionen gefördert, die Handlungskonzepte zur Gestaltung des demografischen Wandels entwickeln. Initiator ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
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    EiZ-Live-Chat am 15.10.09:
    "Gesunde Ernährung im Alter"

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    Fachtagung in Stuttgart
    "Zukunftsmarkt Alter - Chancen für den Handel"

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    Zu den Referenten der Fachtagung gehörte auch der Heidelberger Gerontologe Prof. Dr. Andreas Kruse. Im gemeinsamen Video-Interview von Vision50plus.de und Mediation-und-Unternehmenskultur.de äußerte sich Prof. Kruse zu den Stärken, Schwächen und Vorlieben Älterer
    -> zum Video-Interview mit Prof. Dr. Kruse


    16.9.09: Workshop in Ludwigshafen
    "Unternehmen demografiefest machen"

    -> Ergebnisse

    Sehen Sie dazu auch den Münchner Wirtschaftsreferenten Dieter Reiter im neuen Video-Lexikon der TV-Produktionsgesellschaft Media Van
    -> Dieter Reiter im Video zu "Unternehmen mit Weitblick"


    1.9.09: Demografie-Kongress "Best Age" in Berlin eröffnet
    -> mehr


    "Nur ein System aktivierender Hilfen ebnet den Weg zurück ins Berufsleben"

    So Prof. Dr. Hans-Peter Riedel, Vorsitzender einer interdisziplinären wissenschaftlichen Fachgruppe, bei der Übergabe eines Berichts zur Zukunft beruflicher Rehabilitation an Bundesarbeitsminister Scholz.
    -> Zum RehaFutur-Bericht


    4.8.09: EiZ-Live-Chat zum Thema
    "Sport und Bewegung mit 50plus"


    Ab 11 Uhr wird der Sportwissenschaftler Prof. Herbert Hartmann für Fragen im Chat zur Verfügung stehen.
    -> mehr

    Über das Joggen als optimale Vorbeugung gegen zahlreiche Krankheiten spricht der Sportmediziner und ehemalige 500m-Europameister Prof. Dr. Thomas Wessinghage im neuen Video-Lexikon der TV-Produktionsgesellschaft Media Van. Prof. Wessinghages Empfehlungen im Video sind abzurufen unter dem Stichwort Joggen.
    -> Zum Video-Lexikon


    Erfolg für "Perspektive 50plus"

    Durch das Programm des Bundesrabeitsministeriums fanden allein im 1.Quartal dieses Jahres 7.000 ältere Lanfzeitarbeitslose einen Job. Inzwischen sind bereits zwei Drittel der insgesamt 438 Grundsicherungsstellen in Deutschland am Programm "Perspektive 50plus" beteiligt. Es soll die Beschäftigungsfähigkeit u. -chancen älterer Langzeitarbeitsloser verbessern und wird unterstützt von derzeit (Stand: Juli 09) 62 regionalen Beschäftigungspakten Dieser Ansatz erlaubt es, gezielt auf die örtlichen Besonderheiten einzugehen. Sehen Sie dazu unser
    -> Video-Interview mit Michael de Graat

    Um die Chancen Älterer auf dem Arbeitsmarkt zu stärken, hat u.a. auch die Stadt München wieder einen Preis Unternehmen mit Weitblick ausgelobt. Im neuen Video-Lexikon der TV-Produktionsgesellschaft Media Van erläutert Dieter Reiter, Referent für Arbeit und Wirtschaft, was die Stadt konkret erreichen will:
    -> Dieter Reiter im Video


    1.7.09: EiZ-Live-Chat zu
    Verbraucherschutz für Ältere


    Die zuständige Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser wird als Expertin zur Verfügung stehen.
    -> mehr

    Sehen Sie dazu auch unser Video-Interview mit Kerstin Wörl von der Verbraucherzentrale Bayern zum Schutz vor Abzocke im Internet
    -> Zum Video-Interview


    17.6.09 in München:
    Konferenz "Medienmarkt 50plus"

    -> mehr


    4. Juni 09: EiZ-Live-Chat zu
    innovativen Wohnformen im Alter


    Von 14 bis 15 Uhr beantwortet Stefanie Adler von der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) Fragen zum Thema. Mitveranstalter des Live-Chats ist das "ARD-Buffet".
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    Sehen Sie dazu auch unsere Video-Interviews mit:
  • Dr. Heribert Prantl
    Süddt. Zeitung, Leit. Ress. Innenpol.
  • Prof. Christiane Thalgott
    ehemalige Planungsref. d. Stadt München
  • Martemaria Scheunemann
    Initiatorin einer 50plus-WG
  • Ursula Kremer-Preiß
    Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA)
  • Dipl.-Soz. Heike Skok
    Urbanes Wohnen e.V.
  • Michael Cirkel
    Institut für Arbeit und Technik (IAT)
  • Joachim F. Giessler
    Institut Wohnen im Alter e.V.


  • Sonderausstellung "FaltenReich"
    in Leipzig


    Die kulturellen Aspekte des Alterns in Deutschland und anderen Regionen der Welt stehen im Mittelpunkt der Schau im GRASSI Museum für Völkerkunde, die noch bis zum 4.10.09 zu sehen ist.
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    Berliner Erklärung zum demografischen Wandel unterzeichnet
    -> mehr


    Live-Chat zur ARD-Themenwoche
    "Ist doch Ehrensache!"


    Am kommenden Montag (11.5.09) findet im Rahmen der ARD-Themenwoche zum ehrenamtlichen Engagement ein Live-Chat statt. Dr. Hans Fleisch, Beauftragter für ZivilEngagement, beantwortet Fragen zu den Möglichkeiten und der Förderung freiwilligen Engagements.
    -> mehr


    "Mehr Lebensqualität für ältere Menschen bedeutet mehr Chancen für Unternehmen"

    Unter dieses Motto stellten Bundesfamilien- und Bundeswirtschaftsministerium die erste Sitzung der Impulsgruppe "Wirtschaftsfaktor Alter"
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    "Alt werden findet im Kopf statt -
    oder auch nicht"


    Unter dieser Überschrift veröffentlichten wir 2007 ein Video-Interview mit der Münchner Modeschöpferin Ann Dörr , die 2006 zur "Unternehmerin mit Weitblick" gekürt worden war. (Einzelne Antworten im Video sind auch über die Plattform "MyVideo" abzurufen) Im neuen Sonderheft der EiZ-Initiative unterstreicht die heute 66-jährige Powerfrau ihre Devise noch einmal: Wer selbstbewusste Ältere (Damen und Herren) in Sachen Mode berät, sollte auch vom Alter her auf deren Augenhöhe stehen. Kreativ bleiben und ihr erfolgreiches Unternehmen leiten will Ann Dörr noch mindestens 10 weitere Jahre.
    -> Zum aktuellen Interview


    Literaturhinweis:
    "Universal Design"


    Autor Oliver Herwig sprach mit internationalen Designern und Architekten über Produkte und Wohnkonzepte der Zukunft. Gezeigt werden Lösungen für einen leichteren Alltag, die nicht nur Älteren ein "barrierefreies" Leben ermöglichen, sondern auch den Bedürfnissen Jüngerer entgegenkommen.
    -> Mehr


    Zukunftsforum Innovationsfähigkeit

    Am 2. und 3. April werden im Berliner Congress Center zukunftsweisende wissenschaftliche Erkenntnisse und erfolgreiche Praxisbeispiele aus Projekten des BMBF-Förderprogramms "Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt" vorgestellt.
    -> Mehr zur Veranstaltung


    Symposium
    zum demografischen Wandel
    im Bundeswirtschaftsministerium


    Die Veranstaltung sollte dazu beitragen, Grundlagen für eine langfristig tragfähige Gesamtstrategie zur Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen des demografischen Wandels zu entwickeln und umzusetzen. Diskutiert wurde u.a. über die Frage "Wie kann die Innovationsfähigkeit von Unternehmen durch verstärkte Investitionen in Humankapital und lebenslanges Lernen gesichert oder weiter verbessert werden?"
    Die Initiative Erfahrung ist Zukunft nutzte das Symposium, um auf ihre Angebote zur Gestaltung des demografischen Wandels aufmerksam zu machen.
    -> Mehr zur Veranstaltung


    18.2.09: Bundeskabinett beschließt
    Wohn- u. Betreuungsvertragsgesetz


    Das Gesetz entwickelt die einschlägigen Vorschriften des Heimgesetzes weiter und soll diese zum 1.9.09 ablösen. Für die Anwendbarkeit des Gesetzes kommt es nicht mehr auf die die Einrichtungsform an, maßgeblich sollen künftig ausschließlich die vertraglichen Vereinbarungen sein, die die Überlassung von Wohnraum mit Pflege- oder Betreuungsleistungen verbinden. Ausgenommen sind Verträge, bei denen neben dem Wohnraum allgemeine Betreuungsleistungen wie die Vermittlung von Pflegeleistungen, Notruf- oder hauswirtschaftliche Versorgungsdienste angeboten werden.
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    EiZ-Live-Chat zum Thema
    'Wettbewerbsvorteil Erfahrung'


    Hartmut Buck vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation beantwortete Fragen zum Thema 'Personalmanagement im demografischen Wandel'.
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    Sehen Sie dazu auch unser Video-Interview mit Rudolf Kast (Sick AG)


    Wettbewerb für innovative Wohngemeinschaften im Alter

    Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" hat das Bundesfamilienministerium einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt.
    Die Gewinner erhalten zusätzlich zu einem zinsgünstigen KfW-Darlehen einen Tilgungszuschuss von bis zu 30.000 Euro. Teilnahmeberechtigt ist, wer ein Gebäude kauft oder baut, um dort eine Wohngemeinschaft einzurichten und selbst darin zu wohnen.
    -> Mehr

    Sehen Sie dazu auch folgende
    Video-Interviews:
  • Städtetagspräsident Christian Ude zu WGs im Alter
  • Wie die Stadt München neue Wohnformen ermöglichen will
  • Durch neue Wohnformen finanzielle Defizite ausgleichen
  • Vorüberlegungen zu einer WG für die 2.Lebenshälfte
  • (Um)Bauen mit Lebenslauforientierung

  • -> Buchempfehlung


    Bundesprogramm 'Perspektive 50plus' wird ausgebaut

    Das verantwortliche Bundesarbeitsministerium setzt 2009 vor allem auf eine Förderung rund um die Schwerpunkte Gesundheit, Mobilität sowie fachliche und soziale Kompetenzen.
    -> Mehr

    Sehen Sie dazu auch unsere
    Video-Interviews mit
  • Prof. Dr. Andreas Kruse
    Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung
  • Ann Dörr
    "Unternehmerin mit Weitblick" (2006)
  • Michael de Graat
    ARGE München


  • "Zähl' Taten, nicht Falten."

    Mit diesem Slogan wirbt die Initiative 'Alter schafft Neues' des Bundesfamilien- und des Bundeswirtschaftsministeriums dafür, den Erfahrungsschatz älterer Menschen zu heben.
    -> Mehr


    "Heimspiel für den 1. FC Methusalem"

    Unter dieser Überschrift beschreibt Dagmar Deckstein am 2.1.09 in der Süddeutschen Zeitung das wohl bisher einmalige Beispiel eines unternehmenseigenen Senior-Experten-Service:

    Der Autozulieferer Bosch gründete vor 10 Jahren den "Bosch Management Support", der heute mit einer Gruppe von 680 ehemaligen Führungs- und Fachkräften des Konzerns "hochprofitabel" arbeitet. Diese Experten stehen als "risikolose Kapazitätsreserve" für Brandeinsätze unterschiedlichster Art zur Verfügung und können sich schneller als jeder externe Berater in anstehende Probleme hineindenken. Verrechnet werden Stundensätze für Festangestellte, um so zu verhindern, dass die Senior-Experten als billige Ersatzkräfte eingesetzt werden.

    Nach erfolgreicher Überwindung vieler Hindernisse im deutschen Sozialrecht gelingt es Bosch mit diesem Projekt, jahrzehntelange Unternehmenserfahrung, spezifisches Fachwissen und fundierte Kenntnis von Struktur und Kultur im Betrieb zu halten.


    Bundesarbeitsministerium:
    Was sich 2009 ändert

    -> Mehr


    Bundesgesundheitsministerium:
    Was sich 2009 ändert

    -> Mehr


    "Berufschancen nutzen mit 50plus"

    Im Live-Chat der EiZ-Initiative beantwortete Dr. Christa Sedlatschek, Geschäftsführerin der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), am 10.12.08 Fragen zum Thema.
    -> Mehr

    Zu den Chancen Älterer, die sich auf neue Herausforderungen im Berufsleben einzu-
    stellen, sehen Sie das Video-Interview des neuen Portals Mediation-und-Unternehmenskultur.de mit Prof. Dr. Andreas Kruse, dem Vorsitzenden der Altenberichtskommission der Bundesregierung
    -> zum Video-Interview mit Prof. Kruse


    VA-Hinweis (1./ 2. Dezember 2008 in Berlin):
    Ländliche Räume im demografischen Wandel

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    Live-Chat zum Thema 'Sport im Alter'

    Dr. med. Robert Margerie, Facharzt für Innere Medezin und Sportmedizin am Zentrum für Sportmedizin Berlin, beantwortete Fragen zu Nutzen und möglichen Gefahren sportlicher Betätigung in der zweiten Lebenshälfte. Veranstalter des Live-Chats war die Initiative 'Erfahrung ist Zukunft' (EiZ).
    -> Mehr

    Sehen Sie dazu auch unser Video-Interview mit Prof. Dr. Ursula Lehr, die sich als eine der Ersten für ein aktives Alter einsetzte
    -> zum Video-Interview aus dem Jahr 2003
    In einem aktuellen Interview der EiZ-Initiative spricht die 78-jährige ehemalige Bundesfamilienministerin über die Bedeutung des Gefühls, gebraucht zu werden
    -> zum aktuellen Interview


    2 Jahre Initiative
    'Erfahrung ist Zukunft'


    Am 16. November 2006 hatte Kanzlerin Angela Merkel 'Erfahrung ist Zukunft' (EiZ) zusammen mit fünf Bundesministerien und sechs Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft ins Leben gerufen. Die Initiative soll den demografiefesten Umbau von Gesellschaft und Wirtschaft fördern. Die Initiative setzt sich insbesondere für ein aktives Alter ein.
    -> Mehr


    Bundesregierung fördert altersgerechten Wohnumbau

    Im Rahmen des Maßnahmenpakets der Bundesregierung "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung" soll auch in altersgerechte Umbauten von Wohnungen investiert werden. Bundesfamilienministerin von der Leyen hält die Milliardeninvestitionen für klug eingesetztes Geld. "Die allermeisten alten Menschen wünschen sich, ihren Lebensabend so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Die Entscheidung für eine Förderung hilft der Konjunktur, verbessert die Lebensqualität der älteren Generation und trägt darüber hinaus dazu bei, dauerhaft Pflege- und Betreuungskosten einzusparen", so die Ministerin.
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    Neue Technik für
    unterstütztes Wohnen im Alter


    Im "Health and Care-Lab" des Duisburger "inHaus2" der Fraunhofer-Gesellschaft werden neue Modelle für die Betreuung von Pflegebedürftigen entwickelt. Technische Lösungen können die Sicherheit erhöhen, ohne die Autonomie einzuschränken.
    -> Weitere Informationen dazu

    Zum Thema Ambient Assisted Living sehen Sie auch unser Video-Interview mit Prof. Dr.-Ing. Lothar Litz von der Technischen Universität Kaiserslautern
    -> zum Video-Interview mit Prof. Litz


    60 plus X

    Unter dieser Überschrift zeigt die Süddeutsche Zeitung vom 30.10.08 anhand prämierter Musterfirmen, wie sich Unter-
    nehmen auf die anstehende Alterswende vorbereiten können.

    Sehen Sie dazu auch das Video-Interview des neuen Portals
    Mediation-und-Unternehmenskultur.de mit Prof. Dr. Kruse, dem Vorsitzenden der Altenberichtskommission der Bundesregierung
    -> zum Video-Interview


    Hinweis für 6.11.08:
    EiZ-Live-Chat zu
    50plus-Verbraucherfragen


    Welche Reiseveranstalter nehmen auf die Bedürfnisse nicht mehr ganz junger Menschen Rücksicht? Welche Handys bieten entsprechend große Tastaturen und lesbare Displays? Gibt es Kleingedrucktes auch in Großbuchstaben? Fragen dieser Art beantwortet Dr. Guido Klumpp, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemein-
    schaft der Senioren (BAGSO), im Live-Chat der Initiative 'Erfahrung ist Zukunft' am 6. November zwischen 11 und 12 Uhr
    -> mehr

    Wie sich insbesondere Ältere vor unseriösen Internetangeboten schützen können, verriet Kerstin Wörl von der Verbraucherzentrale Bayern im Video-Interview mit Vision50plus.de
    -> zum Video-Interview


    IHK-Fach-Seminar
    Zusammenarbeit mit älteren Mitarbeitern
    entfällt aus Mangel an Interesse



    Deutscher Juristentag:
    Ältere Arbeitnehmer als Hoffnungsträger behandeln


    Einen entsprechenden Wandel in Bewusstsein und Politik forderten mehrere Experten beim 67. Deutschen Juristentag in Erfurt. Ältere Beschäftigte dürften nicht länger undifferenziert als Problemgruppe gesehen werden. Rainer Schlegel, Richter am Bundessozialgericht, begrüßte die Erhöhung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre, sprach sich allerdings gleichzeitig für eine generelle Flexibilisierung des Renteneintrittsalters aus. Nach Möglichkeit sollte jeder selbst entscheiden, ob er "mit 58 oder erst mit 70" in Rente gehe. Die Rentenversicherung solle auf der Basis von Mindestversicherungszeiten bestimmen, wann eine abschlagsfreie Rente bezahlt werde. Wer länger arbeite, solle Zuschläge bekommen. Auf Höchstgrenzen beim Zuverdienst solle generell verzichtet werden.

    Auch der Kölner Professor Ulrich Preis hatte in seinem Gutachten für den Juristentag verlangt, absolute Altersgrenzen abzuschaffen. Solche Grenzen könnten von Gerichten als rechtswidrige Alters-
    diskriminierung
    bewertet werden. (Quelle: Süddt. Zeitg. v. 25.9.08)


    Kompetenznetzwerk Wohnen

    Das vom Bundesfamilienministerium geförderte Netzwerk informiert über neue Formen des Wohnens in älteren Jahren
    -> mehr


    Buchempfehlung:
    "Erfolgspotenzial ältere Mitarbeiter"


    Das jetzt im Hanser Verlag erschienene Handbuch von Norbert Hermann zeigt "konkret und direkt in die Praxis umsetzbar, wie Unternehmen frühzeitig die Initiative ergreifen können, um das Potenzial der immer älter werdenden Belegschaft gewinnbringend einzusetzen" (Verlagsinformation). U.a. werden die einschlägigen Maßnahmen der Sick AG dargestellt, die der Personalchef des badischen Unternehmens 2006 im Video-Interview mit Vision50plus.de erläuterte.

    Die Potenziale älterer Mitarbeiter hat bereits die Altenberichtskommission der Bundesregierung herausgearbeitet. Deren Vorsitzender, der Heidelberger Gerontologe Prof. Andreas Kruse, nahm im Video-Interview mit dem Portal Mediation-und-Unternehmenskultur.de u.a. zu dem häufig geäußerten Vorwurf an die Adresse älterer Mitarbeiter Stellung, sie seien weder bereit noch in der Lage, Neues zu lernen und sich an veränderte Gegebenheiten im Unternehmen anzupassen. Wo dies tatsächlich der Fall sei, so Kruse, handele es sich insbesondere um Versäumnisse der anklagenden Unternehmen selbst:


    Prof. Dr. Andreas Kruse im Video

    (Länge: 1 Min 37 Sek)

    ->Zum ausführlichen Video-Interview mit dem Altersforscher Prof. Kruse


    Bundesarbeitsministerium legt Broschüre zur Altersteilzeit neu auf
    -> mehr


    Bau- u. Wohnungswirtschaft:
    Bedarf von bis zu 13 Mio Wohnungen
    für Ältere


    Diese Zahl nannten Verbandsvertreter bei der Vorstellung der Initiative Wohnen im Bestand im Münchner Informationszentrum von Villeroy & Boch. Nach Berechnungen der Bau- und Wohnungswirtschaft sind nur 250.000 von 39 Mio Wohnungen in Deutschland so ausgestattet, dass darin ein weitgehend selbstständiges Leben bis ins hohe Alter möglich ist. Mittelfristig müssten 12 bis 13 Mio Wohneinheiten an die Bedürfnisse Älterer angepasst werden. Dann wären hohe Summen im Pflegebereich einzuparen. Die Verbandsvertreter veranschlagen die nötigen Investitionen mit 10 Mrd. Euro, die Arbeits-
    plätze sichern und völlig neue Berufsbilder generieren könnten.


    Ministerpräsident Beckstein im Testflug

    Wie beeinflussen Kabinendruck, Luftqualität und thermische Einflussgrößen die Befind-
    lichkeit von Flugpassagieren? U.a. darüber ließ sich Günther Beckstein bei einem Rundgang durch das "weltweit einzigartige" Niederdrucklabor für Großflugzeuge im oberbayerischen Holzkirchen informieren. Prof. Klaus Sedlbauer, Leiter des Fraunhofer Instituts für Bauphysik, das die Anlage betreibt, erläuterte während des simulierten Starts einer Großraummaschine, welche Tests die Probanden des Instituts durchlaufen. Ziel sei, gesundheitliche Risiken wie etwa Thrombosegefahr weiter zu reduzieren und die Befindlichkeit während eines Fluges zu verbessern.

    Nach Darstellung von Dr. Erhard Mayer will das Holzkirchner Institut künftig auch differenziert nach Altersklassen forschen. Auf entsprechende Kompetenz in der Region werde man dabei gerne zurückgreifen.

    Genaueres über die Tätigkeit der Fraunhofer-Forscher in Holzkirchen erfahren Sie in einem Filmbeitrag ("Besseres Klima in Flugzeugkabinen")
    -> Zum Download


    In den letzten Berufsjahren auf Kosten des Arbeitgebers helfen

    Bei einer deutsch-niederländischen Konferenz zum bürgerschaftlichen Engagement älterer Menschen in Berlin wurde u.a. das holländische Projekt 'Zilveren Kracht' vorgestellt. Im Rahmen dieses Projekts haben ältere Arbeitnehmer die Möglichkeit, ihre letzten Berufsjahre auf Kosten des Arbeitgebers in sozialen Organisationen tätig zu sein und diese mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zu unterstützen.
    Entsprechende Wege stehen bald auch in Deutschland offen. Projektanträge könnten zukünftig im Rahmen der Bundesprogramme Alter schafft Neues und 'Freiwilligendienste aller Generationen' berücksichtigt werden.
    -> mehr


    Anspruch auf unbezahlte Pflegezeit für Angehörige in Kraft getreten
    -> mehr


    "Mit Architektur den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnen"

    Beim Festakt zum Bundesauftakt des Tag(es) der Architektur im Münchner Maximilianeum wies der bayerische Innenminister Joachim Hermann auch auf diesen Aspekt der Architektur hin. Er appellierte an Bauherren, Mut zur Qualität zu beweisen, die eben ihren Preis habe. "Wir bauen für die Menschen und die Zukunft unseres Landes", so Hermann wörtlich. Festredner Wolfgang Tiefensee (Bundes-
    bauminister) verlangte Qualitätsbewusstsein auch von den Architekten selbst. Sie dürften die Auseinandersetzung um gute Architektur nicht scheuen. Auch der Präsident der Bundesarchitektenkammer, Prof. Arno Sighart Schmid, unterstrich die Verantwortung seiner Zunft und zitierte das Magazin 'Der Spiegel': "Kaum eine Berufsgruppe prägt unser Leben so sehr wie die Architekten."


    Studie:
    Unternehmen sehen Vertrauen als bedeutenden Wirtschaftsfaktor, zögern aber mit organisatorischen Konsequenzen

    -> mehr

    Sehen Sie dazu auch folgenden Auszug aus einem Video-Interview mit dem Unternehmer Dieter Reitmeyer. das demnächst in ganzer Länge vom neuen Portal 'Mediation und Unternehmenskultur' veröffentlich wird:


    Dieter Reitmeyer im Video

    (Länge: 1 Min 3 Sek)

    Ebenfalls dazu:
    Mediation und Unternehmenskultur, dargestellt am Beispiel des Ombudsmann-Mediations-Systems der HVB (UCI)


    DIHK warnt vor den Kosten einer Verlängerung der Altersteilzeit

    Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung lehnt DIHK-Präsident Georg Ludwig Braun die Altersteilzeit als "unnötig und schädlich" ab. Sie koste Milliarden und führe nur dazu, dass dringend benötigte Fachkräfte frühzeitig aufhörten. Braun äußert sich dabei offenbar über die sogenannte Blockvariante der Altersteilzeit, die in eine erste 'Arbeitsphase' mit voller Stundenzahl und eine zweite 'Freistellungsphase' unterteilt ist.

    Die Blockvariante führt tatsächlich zu einem früheren Ausstieg und wird von der Altenberichtskommission der Bundesregierung ebenfalls als nicht sinnvoll abgelehnt. Diese Experten empfehlen einen gleitenden Übergang in den Ruhestand, den die zweite Variante der Altersteilzeit, das 'Gleichverteilungsmodell', gewährleistet.

    Für flexible Altersteilzeiten hatte sich vor 2 Jahren auch der DIHK-Arbeitsmarktexperte Dr. Oliver Heikaus ausgesprochen.
    -> Video-Interview mit Dr. Heikaus, Leiter des DIHK-Referats Arbeitsmarktpolitik


    INQA-Studie: Was ist gute Arbeit?

    Welche Unternehmenskultur fördert gute Arbeit? Ein Studie der Initiative Neue Qualität der Arbeit ergab jetzt große Einigkeit über alle Altersgruppen hinweg: Mitarbeiter wünschen sich neben einem unbefristeten Arbeits-
    verhältnis und regelmäßigem Einkommen vor allem die Chance, Kreativität entwickeln zu können. Man möchte einen Sinn in der eigenen Arbeit erkennen und für seine Arbeit Anerkennung erhalten. Soziale Bindungen, die Achtung der Person und der Schutz der Gesundheit gehören laut INQA-Studie ebenfalls zur Definition guter Arbeit.

    Rainer Thiehoff, INQA-Sprecher, rät den Unternehmen, ihren Mitarbeitern zu vertrauen. Dafür plädiert auch Dieter Reitmeyer, Gründer des schnell wachsenden Automotive-
    Dienstleisters redi-Group und in der Juni-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins 'Impulse' zu einem der Retter der sozialen Marktwirtschaft gekürt. Die momentan viel diskutierten Compliance-Systeme dürften nicht nur auf Kontrolle setzen:


    Dieter Reitmeyer im Video

    (Länge: 1 Min 3 Sek)

    Ein ausführliches Video-Interview mit Dieter Reitmeyer wird demnächst in einem neuen Portal zum Thema 'Mediation und Unternehmenskultur' veröffentlicht.


    Kampf um die Altersteilzeit

    Seit Montag streikt die IG Metall in ganz Deutschland für die Erhaltung der Altersteilzeit in ihrer jetzigen Form. Ältere Arbeitnehmer sollten aus dem Beruf ausscheiden können, solange sie noch fit sind. (Vgl. SZ vom 16.6.08/ Aktuelles Lexikon u. heute.de). Die Metallergewerkschaft setzt sich damit für die sogenannte Blockvariante der Altersteilzeit ein, wonach die Arbeitszeit in der ersten Hälfte der Teilzeit nicht reduziert, sondern für die zweite Phase der völligen Freistellung angespart wird. Diese bisher meist genutzte Variante wird von der Altenberichtskommission als nicht sinnvoll abgelehnt. Sie verfehle das Ziel eines gleitenden Übergangs in den Ruhestand. Im 5. Altenbericht der Bundesregierung wird demgegenüber vorgeschlagen, das (Alters-)Teilzeitgesetz zu einem Gesetz für Wahlarbeitszeiten weiterzuentwickeln und eine spezielle Variante der Arbeitszeitflexibilisierung für über 50-Jährige einzuführen. Da das Haupthindernis für eine Verkürzung der Arbeitszeit für Ältere spätere Einschnitte bei der Rente seien, sollten zwischen dem 50. und 65. Lebensjahr für eine maximale Periode von 5 Jahren die Rentenbeiträge für die verkürzte Arbeitszeit (auf maximal 50 Prozent) durch die öffentliche Hand übernommen werden. Die bisherige Aufstockung der Entgelte sollte entfallen. Nach den Vorstellungen der Altenberichtskommission könnten dies die Tarifpartner regeln.

    Ein Video-Interview mit dem Vorsitzenden der Altenberichtskommission der Bundesre-
    gierung, Prof. Dr. Andreas Kruse, sehen Sie demnächst in einem neuen Portal zum Thema 'Mediation und Unternehmenskultur'.


    "Revolutionär" Dieter Reitmeyer:
    Gute Führung weckt Potenzial bei Jung und Alt


    Er ist Gründer-Chef der redi-Group, eines schnell wachsenden technischen Dienstleisters für die Automobilindustrie. Das Wirtschaftsmagazin 'Impulse' bezeichnet den Düsseldorfer Unternehmer Dieter Reitmeyer in der aktuellen (Juni-)Ausgabe als revolutionär, weil er sich um die kümmere, die es auf dem Arbeitsmarkt am schwersten haben: die älteren Arbeitslosen.
    In seinem Buch Unternimm Dein Leben beschreibt Reitmeyer, was ihn bei all seinen Aktivitäten antreibt. Sehen Sie einen Auszug aus einem Video-Interview, das demnächst in einem neuen Portal zum Thema 'Mediation und Unternehmenskultur' veröffentlicht wird:


    Dieter Reitmeyer im Video

    (Länge: 1 Min 4 Sek)



    Leitfaden für demografiefeste Kommunalpolitik

    Die vier kommunalen Spitzenverbände haben gemeinsam mit dem bayerischen Sozialministerium in einer Broschüre zusammengestellt, in welchen Bereichen Städte und Gemeinden im Hinblick auf die demografische Veränderung aktiv werden sollten.
    -> Zum Download der Broschüre
    Vgl. dazu auch die SZ-Podiumsdiskussion im Rahmen der ARD-Themenwoche "Mehr Zeit zu leben"


    BGH-Urteil soll vor allem Ältere vor falschen Gewinnversprechen und Geschenkzusagen schützen
    -> mehr


    Prof. Gesine Schwan:
    "Anderes Verständnis von Macht als Max Weber"


    Die SPD hat die 65-jährige Gesine Schwan ein zweites Mal als Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl nominiert. Vor vier Jahren war Schwan dem heute amtierenden Staatsoberhaupt Horst Köhler nur knapp unterlegen. Im Vorfeld der damaligen Wahl hatte sie bei einer Veranstaltung in München Sympathie für das Machtverständnis von Hannah Arendt bekundet:


    Prof. Gesine Schwan im Video

    (Länge: 1 Min 17 Sek)

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    "Die Älteren sind die besseren Problemlöser"

    So die These der Forscherin Lynn Hasher von der Universität Toronto. Ihre Harvard-Kollegin Shelley Carson beurteilt das Potenzial älterer Gehirne ähnlich positiv. Sie nähmen mehr Daten auf und siebten aus dem Wirrwarr die relevanten Informationen heraus.
    -> mehr


    Wie Unternehmen die Talente Älterer erkennen und fördern können

    Bei einem Informationsabend in der IHK-Akademie München gab Dr. Bernhard Rosenberger einen Überblick über Konzepte, Instrumente und Vorgehensweisen zur Gewinnung, Entwicklung und Bindung von Talenten auch älterer Mitarbeiter und Bewerber.
    -> mehr


    Heidelberger Forschungsprojekt H.I.L.DE:
    mehr Lebensqualität für Demenzkranke und ihre Angehörigen

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    'Mythos Großfamilie'

    Die ARD-Sender BR alpha, WDR- und Südwest-Fernsehen zeigten im Rahmen der Themenwoche 'Mehr Zeit zu leben' ein breites Spektrum der Möglichkeiten eines generationenübergreifenden Zusammenlebens. Zu Gast war die Soziologin und Familienforscherin Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, die u.a. auf den Bedarf an entsprechend größeren Wohnungen hinwies.


    ARD-Sendung 'hartaberfair':
    Wer kann sich Pflege mit Würde leisten?


    Moderator Frank Plasberg diskutierte mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Axel Hölzer, dem Vorstandsvorsitzenden der Marseille-Kliniken, dem Schauspieler Peer Augustinski, dem Altenpfleger Martin Bollinger und dem Journalisten Gottlob Schober über Missstände in der heutigen Pflege und über Wege zu einem würdigen Umgang mit pflegebedürftigen Menschen.
    -> mehr zur Sendung
    -> ARD-Infos zum Thema Pflege


    Von der Leyen u. Glos:
    "Deutschland soll Weltmarktführer für (attraktive) generationengerechte Produkte werden"


    Bundeskabinett beschließt Eckpunkte zur Initiative 'Wirtschaftsfaktor Alter'
    -> Eckpunkte zum Download
    -> mehr


    "Art.1 GG gilt auch für Pflegebedürftige"

    Die Würde des Menschen ist unantastbar. Werde dieser erste Satz des Grundgesetzes ernst genommen, könne es ja wohl nicht zu viel verlangt sein, Mindeststandards guter Pflege einzuhalten. Mit diesen Worten übergab Dr. Heribert Prantl, Leiter des SZ-Innenressorts, nach kurzer Einführung an die Diskussionsrunde im Münchner Forum der Süddeutschen Zeitung.
    -> mehr zur Veranstaltung am 21.4.08


    'Alt sein auf Probe'

    So der Titel einer Dokumentation von Sven Kuntze (66), die am 21. April von der ARD ausgestrahlt wurde. Kuntze, bis zum Renteneintritt Auslandsreporter, Moderator und leitender Redakteur der ARD, zog für sieben Wochen in ein Seniorenhaus und traf dort sowohl Menschen, die mit dem Verlust an Selbstständigkeit nur schwer zurecht kommen, als auch andere, die sich endlich frei fühlen von einer langjährigen Last der Verantwortung.


    Auftakt zur ARD-Themenwoche:
    "Schatz an Erfahrung und Wissen Älterer wieder entdecken!"


    In der Diskussionsrunde Berliner Gespräch appellierte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen an Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland, die Potenziale Älterer zu nutzen. Sie rief erneut dazu auf, die Herausforderungen des demografischen Wandels als Anreiz zu begreifen, um neue Exportschlager zu entwickeln: Attraktive Produkte und Dienstleistungen, die bald von vielen anderen alternden Gesellschaften in der Welt nachgefragt würden. Sonst ergriffen andere die Chance. Japan etwa warte nicht, bis man hierzulande aufwache.


    BMW-Testlauf für die alternde Gesellschaft

    Seit einem halben Jahr werden im Werk Dingolfing verstärkt ältere Mitarbeiter eingesetzt, um den für 2017 prognostizierten Altersschnitt zu simulieren. Personalvorstand Ernst Baumann ist mit dem Ergebnis des Pilotprojekts sehr zufrieden. Die Qualität sei besser, die Effizienz gleiche der in Fabriken mit jüngerer Belegschaft. Das Projekt soll deshalb auf den Motorenbaustandort im österreichischem Steyr und die Kabelbaumontage in Leipzig ausgedehnt werden. Der Münchner Autobauer will so verhindern, dass dem Konzern aus dem allgemeinen Älterwerden ein Wettbewerbsnachteil entsteht.
    -> mehr

    Sehen Sie dazu auch:
  • Audi-Personalvorstand Dr. Widuckel zum Projekt 'Silver Line'
  • Dr. Göldner, leit. Werksarzt bei VW, zu Altersstrukturanalysen und Konsequenzen daraus
  • Japan-Experte Dr. Moerke zu demografiespezifischen Vorbereitungen der japanischen Automobilindustrie



  • "Die Vorteile der demografischen Entwicklung werden unterschätzt"

    In der Süddeutschen Zeitung beleuchtet der emeritierte Soziologie-Professor Walter Siebel die positiven Seiten einer schrumpfenden Bevölkerung in Deutschland.

    -> Artikel lesen


    Warum wurde die Initiative
    "Erfahrung ist Zukunft (EiZ) von der
    Bundesregierung ins Leben gerufen?


    Beim EiZ-Stand auf der Münchner Messe
    "Die 66" skizzierte Uwe Münchow vom Bundespresseamt gegenüber Vision50plus.de, warum Bundeskanzlerin Merkel die Initiative ins Leben rief und wie dadurch den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnet werden soll.

    -> Zum Video-Interview


    Münchner Sozialreferent Graffe:
    Konkurrenz aus Osteuropa droht den Markt für Pflegekräfte dramatisch zu verändern


    Eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch inländische Pflegekräfte kann sich kaum jemand leisten. Um ihren Angehörigen trotz Berufstätigkeit zu Hause behalten zu können, beschäftigen immer mehr Menschen Hilfs- oder Pflegekräfte aus Osteuropa. Diese sind 24 Stunden einsatzbereit und erhalten dafür maximal 1200 Euro in bar, bei freier Kost und Logis. Meist arbeiten sie illegal. Öffentlichkeit und Politik akzeptierten dies de facto, um zusätzliche Kosten zu vermeiden, so der Münchner Sozialreferent Graffe. Er befürchtet, dass sich dadurch der Markt für Pflegekräfte dramatisch verändern könnte.

    In einem Video-Interview mit Vision50plus.de äußerte sich auch der Innenpolitik-Chef der Süddeutschen Zeitung, Dr. Heribert Prantl, zum Thema.

    -> Zum Video-Interview mit Dr. Prantl


    "Man muss den Menschen Mut machen, ihre Fähigkeiten zu entdecken!"

    Dazu ermunterte Juliane Schall vom Bildungsinstitut für Beruf und Kommunikation alle an der Vermittlung von älteren Arbeitslosen Beteiligten. Deshalb frage sie nicht nur nach dem Ausbildungsweg, sondern auch nach Stärken und Neigungen, wodurch sich schon oft ganz neue Möglichkeiten ergeben hätten.

    Um die Stärken von Menschen zu wecken, die sich nach vielen enttäuschenden Erlebnissen als Opfer sehen, geht die Münchner Therapeutin Dr. Eleonore Höfner einen ungewöhnlichen Weg: Sie provoziert. Ihre Methode bezeichnet sie als "liebevolles Karikieren der Weltsicht des anderen". Im Video-Interview mit Vision50plus.de spricht sie über ihr Erfolgsgeheimnis.

    -> Zum Video-Interview mit Dr. Höfner


    "Die Unternehmen haben Ältere als Zielgruppe entdeckt!"

    Die Veranstalterin der Münchner Messe
    "Die 66", Doris Lulay, beobachtet eine steigende Aufmerksamkeit vieler Unternehmen für die Bedürfnisse nicht mehr ganz junger Menschen. Der entsprechenden Produktentwicklung folge nun sukzessive die gezielte Ansprache von 50plus.

    Im Video-Interview mit Vision50plus.de sagte Lulay, noch scheuten sich zwar manche Firmen, auf speziellen Messen für Ältere auszustellen, da sie befürchteten, dies lasse ihre am Universal Design orientierten Produkte für Jüngere unattraktiv erscheinen. Lulay zeigte sich jedoch überzeugt, dass die Chancen einer Spezialmesse weit überwiegen und bald auch von heute noch skeptischen Unternehmen genutzt werden.

    -> Zum Video-Interview mit Messe-Veranstalterin Doris Lulay


    Dr. Heribert Prantl:
    Respekt vor der Jugend und Achtung vor dem Alter gehören zusammen


    In der 'Süddeutsche Zeitung Edition' erschien Anfang des Jahres das Buch SchwarzRotGrau. Altern in Deutschland, das auf einer Artikel-Serie der SZ zum Thema basiert. Herausgeber sind der Leiter des SZ-Ressorts Innenpolitik, Dr. Heribert Prantl, und seine Kollegin Nina von Hardenberg.

    Im Video-Interview mit Vision50plus.de plädiert Prantl für die Anerkennung einer verleugneten Lebensphase - der des Alterns - und für einen würdigen Umgang mit alten und kranken Menschen. Seinen persönlichen Bezug zum Thema beschreibt er mit folgenden Worten:


    Dr. Heribert Prantl im Video

    (Länge: 1 Min 40 Sek)

    -> Zum ausführlichen Video-Interview
    mit Dr. Prantl



    Führungstrainerin Dr. Höfner:
    Veränderung lässt Persönlichkeit reifen


    Die Welt um uns herum ändert sich immer schneller. Vor allem Ältere beklagen dies und fühlen sich hilflos ausgeliefert. Wer sich jedoch als Opfer definiert, so die Münchner Psychologin Dr. Noni Höfner, stellt aktiv seine Weichen ins Abseits. Sie rät dringend, entweder an der Veränderung ungeliebter Verhältnisse mitzuarbeiten oder aber die eigene Sichtweise zu ändern. Oft seien es Denkblockaden, die ein offenes Zugehen auf Herausforderungen verhinderten. Wer den Status Quo als größtmögliches Glück unter allen Umständen festhalten wolle, riskiere eine Frustration nach der anderen. Im Video-Interview klärt Höfner ein Missverständnis auf, dem Zuhörer ihrer Vorträge zuweilen aufsitzen:


    Dr. Noni Höfner im Video
    (Länge: 1 Min 25 Sek)

    -> Zum ausführlichen Video-Interview
    mit Dr. Höfner



    Befragung des Inst. d. dt. Wirtschaft:
    Mix der Leistungsfähigkeit bleibt auch mit 50 erhalten

    -> mehr


    Studie des VDI:
    Unternehmen fordern Potenzial ihrer eigenen Fachkräfte nicht richtig

    -> mehr


    Altersbilder haben handfeste Folgen
    -> mehr


    "Unternehmen mit Weitblick" ausgezeichnet

    Im Rahmen des Bundesprogramms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen" wurden auf der Wartburg in Eisenach 62 Unternehmer geehrt. Nach Einschätzung des Bundesarbeitsministeriums stellten sie sich erfolgreich den Herausforderungen des demografischen Wandels und zeigten, wie der Generationenmix in der Belegschaft organisiert werden kann.
    (Vgl. dazu unser Video-Interview mit Ann Dörr)


    Studie der Verbraucherzentralen:
    Abzocke im Internet


    Bundesweit wurden Internetnutzer nach ihren Erfahrungen mit ungewollten Abo-Verträgen im Internet befragt. Knapp 7.000 Verbraucher nahmen an der Studie teil.
    -> Weitere Informationen


    1 Jahr "Erfahrung ist Zukunft"

    "EiZ", eine Initiative der Bundesregierung, setzt sich für ein positives Bild des Älter-
    werdens ein und macht auf das Potenzial dieser Lebensjahre aufmerksam. Die EiZ-Website bietet Unternehmen Unterstützung an bei ihren Bemühungen, sich auf die Herausforderungen des demografischen Wandels vorzubereiten. Vision50plus.de gehört zu den offiziellen Unterstützern der Initiative.
    -> Vortrag zum Thema


    1. DGB-Index Gute Arbeit:
    Schlechte Noten für Unternehmenskultur in vielen Betrieben


    "Wenn deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb bestehen wollen, sind motivierte Belegschaften und gute Arbeit ein zentraler Schlüssel. Unser neues Instrument kann Unternehmen dabei unter-
    stützen", erläuterte DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel den Sinn des erstmals erhobenen Indexes. Talente machten ihre Entscheidung für ein Unternehmen nicht zuletzt von den zu erwartenden Arbeits-
    bedingungen abhängig. Neben sicherem Einkommen zählten vor allem Entwicklungs-
    möglichkeiten und gute Führung.
    -> mehr


    Mitgestaltungsmöglichkeiten fördern die Innovationsfähigkeit von Unternehmen

    Eine Umfrage der Universität Kassel unter 500 Unternehmen der Region ergab, dass insbesondere das Zusammenspiel von partizipativer Arbeitsgestaltung und Wissensmanagement deutliche positive Effekte zeigt.
    Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaftler hatten zusammen mit dem Institut für Arbeitswissenschaft zweieinhalb Jahre lang im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung nach den Bedingungen geforscht, die Innovationen in Unternehmen fördern. Dabei standen die Mitbestimmung durch den Betriebsrat, die Mitwirkungs-
    möglichkeiten der Beschäftigten im Rahmen der Arbeitsorganisation des Betriebes und der innerbetriebliche Wissensaustausch im Fokus der Betrachtung.
    -> mehr


    Institut der deutschen Wirtschaft:
    Unternehmen müssen mehr für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter tun


    Michael Hüther, Direktor des arbeitgeber-
    nahen IW, appellierte angesichts eines zunehmenden Fachkräftemangels an die Firmen, den Beschäftigten zum Beispiel Fitness-Räume für die körperliche Gesund-
    heitsvorsorge anzubieten.
    Die geistige Fitness sei durch vielfältigere Aufgaben zu trainieren. Dies mache auch mehr Spaß als monotone Abläufe.
    -> Vergl. dazu 'Mediation u. Unternehmenskultur' (2007), S. 8ff.


    Wer ist motivierter - jüngere oder ältere Mitarbeiter?

    Nach einer Studie des amerikanischen Personaldienstleisters Towers Perrin ist der Einsatz für das eigene Unternehmen über alle Altersgruppen hinweg ähnlich ausgeprägt. So TP-Deutschland-Chef Michael Kramarsch gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

    Unterschiede gebe es jedoch bei den Stellhebeln zur Förderung von Motivation. Unternehmen müssten die Bedürfnisse der Mitarbeiter in den einzelnen Altersklassen, Unternehmensbereichen und Ländern hinsichtlich ihrer Motivation analysieren. Darauf aufbauend seien dann spezielle Förderkonzepte zu entwickeln.
    -> mehr


    IHK-Studie "Generation Erfahrung"

    Kern der Studie, für die 800 regionale Unternehmen befragt wurden, sind konkrete Handlungsanweisungen für den Umgang mit den Herausforderungen des demografischen Wandels
    -> mehr


    Prozessorientiert Führen

    Unter diesem Titel veröffentlichte der erfolg-
    reiche Krisenmanager Dr. Wolfgang Hinz jetzt ein Handbuch, das Unternehmenslenkern hilft, die Interessenstrukturen ihrer Führungskräfte einzuschätzen und ihnen die passenden Aufgaben zu übertragen.
    Prozessorientierte Führung braucht sogenannte 'integrierte Persönlichkeiten', die es zu entwickeln gilt. Diese Entwicklung ist an kein Lebensalter gebunden, so die Erfahrung des inzwischen pensionierten Managers:


    Dr. Hinz im Video
    (Länge: 1 Min 13)

    -> Zum vollständigen Video-Interview


    Provozieren, um Denkblockaden zu lösen

    Wie das funktionieren kann, führte die Psychologin Dr. E. Noni Höfner beim 12. Mediationskongress der Centrale für Mediation in der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität vor. Höfner umschreibt ihre Methode als "liebevolles Karikieren der Weltsicht des Gegenübers (LKW)", das jedoch nur Erfolg haben könne, wenn es aus einer empathischen Haltung heraus vorgetragen werde. Ein Video-Interview mit Dr. Höfner sehen Sie demnächst.


    Das Konzept 'Vitaminbude':
    Ein Netzwerk von ganzheitlich orientierten Ärzten und Therapeuten als Partner des Patienten


    Ärzte mit Kassenzulassung klagen immer wieder, innerhalb der geltenden Honorarordnung sei es ihnen kaum noch möglich, in angemessener Weise auf den einzelnen Patienten einzugehen. Das so wichtige Gespräch zwischen Arzt und Patient komme viel zu kurz. Der Münchner Gynäkologe und Netzwerkgründer Dr. Thomas Villinger meint einen Weg gefunden zu haben, der es ihm und anderen Kollegen erlaubt, sich intensiv mit dem Patienten zu beschäftigen.

    Im Video-Interview erläutert Villinger, wie ganzheitliche Orientierung als Arzt und inzwischen erforderliches unternehmerisches Denken als Praxisbetreiber in Einklang zu bringen sind.
    -> Zum Video-Interview


    TÜV für Pflegeheime?

    Den Misständen in Pflegeheimen will die SPD mit der Veröffentlichung schwarzer Schafe entgegenwirken. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Elke Ferner plädiert für eine Benotung wie bei der Stiftung Warentest. Nötig sei eine schnell über das Internet abrufbare Liste mit positiven und negativen Merkmalen der Einrichtungen, um Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen die Auswahl zu erleichtern.
    -> mehr


    2.Demographie-Kongress "Best Age: den Wandel gestalten" in Berlin

    Welche Herausforderungen kommen auf Politik, Staat und Öffentlichen Dienst durch die Alterung der Gesellschaft zu? So das Motto der Veranstaltung, an der auch das Bundesfamilienministerium beteiligt war. Über 500  Teilnehmer diskutierten über die Themen
  • Personalmanagement
  • demographiefeste Personalpolitik
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Gesundheitsmanagement
  • Potenziale des Alters
  • Stadt- und Regionalentwicklung
  • bürgerschaftliches Engagement und Daseinsvorsorge

  • -> mehr


    DIHK will Frührente streichen, um Fachkräftemangel zu beheben
    -> mehr


    Neue Studie 'Wirtschaftsmotor Alter'
    -> mehr


    Integrierte Konfliktmanagementsysteme -
    aus Unternehmenssicht ein Innovationsbeschleuniger,
    aus Sicht postmoderner Wissensarbeiter der Weg zu mehr Eigenverantwortung und Gestaltungsmöglichkeit


    Die demografische Entwicklung erhöht den Druck auf Unternehmen und Institutionen, ihre Strukturen und Abläufe zu verändern. Die notwendigen Veränderungsprozesse provozieren eine Vielzahl von Konflikten. Werden diese Konflikte in adäquater Weise behandelt, stärken sie die Innovationsfähigkeit des Systems, in dem sie auftreten.

    Aus Konflikten werden Ideen geboren, die wichtige Impulse geben können. Diese Auffassung vertritt die Berliner Professorin Dr. Andrea Budde. Im Video-Interview mit Vision50plus.de wirbt sie deshalb für die Einführung "integrierter Konfliktmanagementsysteme".
    -> Zum Video-Interview


    Studie 'Wirtschaftsmotor Alter':
    Gute seniorengerechte Produkte und Dienstleistungen sind eine Wachstumsbranche


    "Wenn wir jetzt nicht aufwachen und die ältere Generation als Kunden von morgen ernst nehmen, wird es uns teuer zu stehen kommen. Die deutsche Wirtschaft muss noch viel stärker erkennen, dass die Älteren eine enorme Kaufkraft besitzen. Die Unternehmen sollten sich bei der Entwicklung ihrer Produkte noch viel mehr darauf einstellen, sonst tun dies andere", sagte Dr. Burkhard Schwenker, Chef von Roland Berger Strategy Consultants bei der Vorstellung der Studie in Berlin.
    -> mehr
    Informationen dazu auch im Internetportal des Bundes
    -> www.wirtschaftskraft-alter.de


    50 Jahre Europäischer Sozialfonds (ESF)

    Zum Auftakt einer Konferenz anlässlich dieses Jahrestages unterstrich Bundesarbeitsminister Müntefering die Bedeutung des ESF zur Gestaltung eines Sozialmodells, das auf dem Prinzip umfassender Teilhabe gründe.
    Mit den Mitteln des ESF seien Berufs-
    bildungssysteme modernisiert oder gar erst aufgebaut worden, der Fonds habe die Umstrukturierung ganzer Industriebranchen flankiert wie auch die berufliche Eingliederung von Frauen unterstützt.

    Auf die Möglichkeiten des ESF im Hinblick auf die Herausforderungen der demografischen Veränderung hatte zuvor EU-Kommissar Vladimir Spidla beim 6. Münchner Wirtschaftsgipfel hingewiesen. EU-Länder, die beispielsweise dem Modell Finnlands folgen und "aktives Altern" unterstützen wollten, könnten dafür Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds erhalten. Als Stichworte nannte Spidla: ständige Weiterbildung, flexible Arbeitsorganisation und gesundheits-
    schonende Arbeitsbedingungen.
    -> Anregungen dazu


    EU-China:
    Runder Tisch zum Thema "Alternde Gesellschaften - Herausforderungen an nachhaltige soziale Sicherungssysteme"

    -> mehr


    ifo-Präsident Sinn:
    "Frührentner sollen zusätzliches Arbeitseinkommen erzielen dürfen"


    Am Rande des 6. Münchner Wirtschaftsgipfels geißelte dessen Organisator Prof. Hans-Werner Sinn das Instrument der Frühverrentung als erfolglosen Versuch, Arbeitsplätze für Jüngere zu schaffen. Neue Jobs entstünden dadurch nicht. Ältere würden mit all ihrer Erfahrung und ihrem Wissen aus dem Arbeitsleben hinaus komplimentiert. Dabei sei die Wirtschaft auf beides angewiesen. Frührentnern solle daher erlaubt werden, zusätzlich zu ihrer Rente ein eigenes Arbeitseinkommen zu erzielen. Dies reaktiviere frühverrentete Kompetenz und vergrößere den Jobkuchen.

    Prof. Hans-Werner Sinn im Video


    Mehr zu dieser Veranstaltung unter dem Leitthema "Europa vor bevölkerungspolitischen Herausforderungen" demnächst


    "Ihr habt das Leben vor Euch,
    nicht hinter Euch"


    Im Interview mit der Initiative 'Erfahrung ist Zukunft' appelliert der ehemalige Bremer Bürgermeister Henning Scherf an Ältere, die Chancen der Zeit nach dem Berufsleben zu erkennen.
    -> mehr


    Selbstorganisation älterer Menschen in den Kommunen

    Anlässlich der Kommunen im Wandel machte das Bundesfamilienministerium auf ein Modellprojekt aufmerksam, das Städte und Gemeinden berät, wie sie freiwillige Leistungen kommunaler Daseinsvorsorge mit Hilfe älterer Bürger gestalten und für die Allgemeinheit nachhaltig sichern können. So werden z.B. bereits Bibliotheken, Museen und Schwimmbäder erfolgreich von Älteren betrieben und bedarfsgerecht weiterentwickelt.


    Wie gerecht ist ein Grundeinkommen für alle?

    Dies war am 3.5.07 erneut Thema der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". Verteidigt wurde das bedingungslose Grundeinkommen von Götz Werner, Gründer u. geschäftsführender Gesellschafter der Drogeriemarktkette dm, und von Dieter Althaus, CDU-Ministerpräsident in Thüringen. Gegen die Idee argumentierten Ottmar Schreiner, Mitglied des SPD-Partei-
    vorstandes, und Oswald Metzger, Bündnis 90 Die Grünen.

    Für Götz Werner ist das bedingungslose Grundeinkommen die radikalste Form des Kapitalismus wie auch des Sozialismus gleichzeitig: "Die Idee versöhnt soziales Herz und neoliberalen Verstand!"
    -> mehr


    Demografischer Wandel ist auch eine Chance für Europa

    Dies aufzuzeigen war u.a. Ziel eines zweitägigen Kongresses in Berlin, den das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit der EU-Kommission veranstaltete. Ministerin von der Leyen und EU-Kommissar Špidla riefen dazu auf, die wirtschaftlichen Potenziale älterer Menschen stärker zu beachten und den grenzüberschreitenden Diskurs in Europa fortzusetzen. Die rund 400 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nutzten die Veranstaltung im Rahmen der deutschen Ratspräsident-
    schaft, um Erfahrungen auszutauschen und über Strategien im Umgang mit dem demografischen Wandel zu diskutieren.

    Anhand von Praxisbeispielen aus verschiedenen EU-Staaten wurde aufgezeigt, wie die Wirtschaft profitieren kann, wenn sie 50plus aktiv einbindet, etwa bei der Produktentwicklung oder in der Unterneh-
    mensberatung. Dargelegt wurde auch, wie ältere Menschen von guten Produkten und Dienstleistungen für mehr Lebensqualität im Alter profitieren können, wenn Unternehmen die Konsumwünsche und Bedürfnisse Älterer ernst nehmen.
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    Verbraucherzentrale Bayern warnt vor unseriösen Internetanbietern

    Im Video-Interview mit Vision50plus.de rät Kerstin Wörl zu Vorsicht, ehe persönliche Daten eingegeben werden:


    Kerstin Wörl/Verbraucherzentrale Bayern
    im Video
    (38 Sek.)

    -> Zum Video-Interview
    Auch die ZDF-Sendung WISO befasste sich jetzt mit Internetangeboten und gab detaillierte Hinweise
    -> mehr


    Müntefering verteidigt Anhebung des Renteneintrittsalters:
    "Vernünftiger Weg, der auf der Strecke weiter verbessert werden muss"


    Die Initiative 50plus biete zahlreiche Maßnahmen, um Älteren das unvermeidliche lebenslange Lernen zu ermöglichen, und unterstütze die Unternehmen bei der Entwicklung alters- und alternsgerechter Arbeitsplätze. Die 50-Jährigen dürften nicht aus dem Arbeitsleben hinausgeschoben werden, wie es von großen Unternehmen immer noch praktiziert werde. Die kleinen und mittleren Unternehmen seien diesbezüglich schon sehr viel weiter.

    In seiner Rede vom dem Bundesrat forderte der Bundesarbeitsminister auch eine Wiederbelebung des Themas "Humanisierung der Arbeitswelt". Zwar seien die schweren Arbeitsunfälle weniger geworden. Dafür wüchsen aber Probleme mit Augen, Rücken, Haut und Psyche. Dies sei nicht nur schlimm für die Betroffenen, sondern könne für die Gesellschaft auch sehr teuer werden.
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    50plus findet immer öfter eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

    Hatten im Jahr 2000 37,5 % der über 50-Jährigen einen traditionellen Job, waren es 2005 bereits 45,4 %. Allein zwischen Juni 2005 und Juni 2006 fanden 200.000 mehr Ältere eine normale Stelle. Jüngere auf der Suche nach sozialversicherungspflichtigen Jobs waren im gleichen Zeitraum weniger erfolgreich. (Quelle: SZ vom 19.3.07)


    Alle gesetzlich Versicherten sollten in eine private Pflegeversicherung einzahlen

    Dies fordert die bayerische Sozialministerin Christa Stewens und schlägt einen monatlichen Beitrag von sechs Euro vor. Außerdem solle künftig der Schweregrad der Bedürftigkeit über die dem betroffenen Menschen verbliebenen Kompetenzen definiert werden.
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    Albtraum Pflegefall -
    Lassen wir die Alten im Stich?


    Unter diesem Motto diskutierte ZDF-Moderatorin Maybritt Illner am 15.3.07 ein zweites Mal innerhalb weniger Wochen über das Thema Pflege. Zu den Gästen der erstmals nach Illner benannten Sendung gehörte auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, die sich für die Reform der Pflegeversicherung die "nötige Zeit" nehmen will. Wer bessere Leistungen dieser Versicherung verlange, müsse wissen, dass dies mit dem derzeitigen Beitragssatz von 1,7 Prozent nicht zu leisten sei, interpretierte Schmidts Sprecher Klaus Vater nach der Sendung die Äußerungen der Ministerin. Die Finanzierung der Pflege bleibt also ein heikles Thema. Auch aus Kostengründen gewinnt der in der Gesundheitsreform verankerte Grundsatz "ambulant vor stationär" immer mehr an Bedeutung. Ambulant betreute Wohngemeinschaften tragen diesem Grundsatz Rechnung.
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    Potenzielle Preisträger für Unternehmenswettbewerb
    "Chancen mit Erfahrung" nominiert


    Unter dem Vorsitz der Wirtschafts-
    staatssekretärin Dagmar Wöhrl benannte eine hochrangige Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien die auszeichnungswürdigen Unternehmen.
    Zu diesem Kreis gehört auch die Sick AG aus dem Schwarzwald, die bereits mehrfach für ihre vorbildliche Personalpolitik insbesondere im Hinblick auf ältere Mitarbeiter ausgezeichnet wurde.

    Ziel des Wettbewerbs ist es, Best Practices für eine demografiefeste Personalpolitik ausfindig zu machen. Unternehmen sollen von den Preisträgern lernen, die Potenziale älterer Mitarbeiter aufzudecken, deren Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten und die Kultur ihres Unternehmens altersgerecht umzudefinieren.

    Vision50plus.de gehört zu den offiziellen Unterstützern des Reformprojekts "Erfahrung ist Zukunft" der Bundesregierung.


    "Standards für Heimleiter einführen!"

    Die bayerische Sozialministerin Christa Stewens kündigte im Video-Interview mit Vision50plus.de an, sie wolle sich für eine Festschreibung von Mindestanforderungen im neuen bayerischen Heimgesetz einsetzen.
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    Modellprogramm des Bundesfamilienministeriums:
    "Neues Wohnen - Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität im Alter"


    Das Programm unter Federführung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe soll den Kommunen zu Ansprechpartnern verhelfen, die ihnen bei der Planung und Realisierung alternativer Wohnformen behilflich sind. Mobile Beratungsteams sowie exemplarische Modellquartiere in städtischer und ländlicher Lage zeigen, wie Menschen auch dann möglichst lange in der vertrauten Umgebung leben können, wenn sie hilfe- oder pflegebedürftig werden. Im Rahmen des Programms werden auch Kooperationen zwischen Handwerk, Wohnungsunternehmen und Bausparkassen erprobt, um interessierten Bürgern ein Hin und Her durch mehrere Anlaufstellen zu ersparen. Angesprochen werden sollen z.B. Stadt- und Sozialplaner, Altenhilfeträger sowie Nachbarschafts- und Selbsthilfeinitiativen.

    Dass großer Beratungsbedarf bei den Kommunen besteht, hat eine Befragung ergeben, an der sich 249 Städte und Landkreise beteiligten. Dabei wurde erstmals in größerem Rahmen deutlich, vor welchen Problemen Kommunen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel stehen.
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    Münchens OB Christian Ude:
    "Wohnen im Alter ist eines der ganz großen Themen im Zeichen des demografischen Wandels"

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    "Die Alterung unserer Gesellschaft wird erst dann zum Problem, wenn die sozioökonomischen Rahmenbedingungen nicht angepasst werden"

    Dr. Andreas Heigl, Gutachter für den 7. Familienbericht der Bundesregierung, erläutert im Video-Interview mit Vision50plus.de, an welchen Stellschrauben Politik und Wirtschaft ansetzen müssen
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    5. Altenbericht der Bundesregierung
    zeigt neues Leitbild


    Die Sachverständigenkommission, die den Bericht zum Thema "Potenziale des Alters in Wirtschaft und Gesellschaft - Der Beitrag älterer Menschen zum Zusammenhalt der Generationen" erarbeitete, gibt der anhaltenden Diskussion um den demographischen Wandel eine neue Richtung: Die Alterung der Bevölkerung wird nicht mehr nur als Risiko gesehen, sondern als gesellschaftliche und wirtschaftliche Wachstums- und Entwicklungschance begriffen.

    Bei der Diskussion des Berichts im Bundestag am 2.2.07 sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen: "Viele ältere Menschen sind körperlich und geistig fit. Sie verfügen über Fachwissen und jahrzehntelange berufliche Erfahrung. Das sind Ressourcen, auf die wir nicht länger verzichten dürfen. Ich möchte daher vor allem auf die Möglichkeiten aufmerksam machen, die die 'Silver Economy' mit sich bringt. Bereits heute übernimmt die Gruppe der über 60-Jährigen mit 315 Milliarden Euro im Jahr ein Drittel aller Konsumausgaben in Deutschland. Das müssen wir als Chance für Produkte und Dienstleistungen begreifen. Wenn es deutschen Unternehmen gelingt, für diese Konsumenten geeignete Produkte zu entwickeln, erwächst daraus auch ein internationaler Wettbewerbsvorsprung. Die deutsche Wirtschaft könnte hier zum Trendsetter für Entwicklung werden, die alle Industrieländer betrifft."

    Die zentralen Themen des 5. Altenberichts sind:
  • Erwerbsarbeit
  • Bildung
  • Einkommenslage im Alter
  • Chancen der Seniorenwirtschaft
  • familiäre und private Netzwerke
  • Engagement und Teilhabe
  • Migration
  • -> Bericht zum Download


    Weiterbildungsförderung für alle

    Bundesbildungsministerin Schavan will durch finanzielle Unterstützung zu lebenslangem Lernen motivieren. Sie denkt dabei an folgende Instrumente:
  • Das Vermögensbildungsgesetz soll für Bildung erweitert werden
  • Der Bund soll verbilligte Bildungskredite anbieten
  • Prämien von bis zu 154 Euro sollen den Besuch eines Kurses außerhalb des Betriebs erleichtern.
  • Insbesondere Ältere sollen durch diese Maßnahmen angeregt werden, selbst zu ihrer Beschäftigungsfähigkeit beizutragen.
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    Bundesarbeitsminister startet "Generationen Arbeit"

    "Die Arbeitswelt von morgen braucht alle Generationen, die sich in ihren Fähigkeiten ergänzen." Mit diesem Aufruf gab Franz Müntefering den Startschuss für die Initiative 50plus, die die vom Kabinett gleichzeitig beschlossene längere Lebensarbeitszeit auch tatsächlich ermöglichen soll.

    Bei der Auftaktveranstaltung im Bundesarbeitsministerium erklärte der Minister, in den nächsten Jahrzehnten komme es immer stärker darauf an, die Kompetenzen älterer Arbeitnehmer zu nutzen. Vorausschauende Unternehmen hätten schon heute erkannt, dass ein Mix der Generationen in der Belegschaft das beste Erfolgsrezept für ein Unternehmen ist. Arbeit müsse so organisiert werden, dass Menschen sie bis zum gesetzlichen Rentenalter ausüben können.

    Das Konzept des Ministeriums zur Förderung längerer Beschäftigung(sfähigkeit) sieht u.a. Kombilöhne, Eingliederungszuschüsse und Unterstützung für eine Weiterbildung älterer Arbeitnehmer vor.


    "Lebenslange Qualifizierung lässt die Bedeutung des Lebensalters in den Hintergrund treten"

    Diese Überzeugung vertrat Rudolf Kast, in der Geschäftsführung der Sick AG verantwortlich für den Bereich Human Resources, bei der Fachtagung "Wettbewerbsfähigkeit sichern - Strategien zur Bewältigung des demografischen Wandels" am 28.11.06 im Bundeswirtschaftsministerium.
    -> Um das Video-Interview mit Rudolf Kast abzurufen, klicken Sie bitte hier


    AUDI-Personalvorstand:
    Alternsgerechtes Führungsverhalten bedeutet vor allem Wertschätzung gegenüber Älteren


    Bei der Fachtagung "Wettbewerbsfähigkeit sichern - Strategien zur Bewältigung des demografischen Wandels" am 28.11.06 im Bundeswirtschaftsministerium forderte Dr. Werner Widuckel ein Umdenken - weg vom Defizitmodell des Alterns hin zu einem differenzierten Bild, das die Stärken des Alters wahrnimmt und auf ihre Nutzung ausgerichtet ist.
    Weitere Informationen zum Vortrag des AUDI-Managers folgen.


    Gesucht:
    Altersgerechte Unternehmenskultur


    Bei einer Auftaktveranstaltung im Bundeskanzleramt gab die Bundesregierung den Startschuss für die Initiative Erfahrung ist Zukunft. Teil dieser Initiative ist der Wettbewerb "Chancen mit Erfahrung", den das Bundeswirtschaftsministerium auslobt. Ausgezeichnet werden kreative Ansätze mit dem Ziel, durch eine altersgerechte Unternehmenskultur die Beschäftigungs-
    fähigkeit von 50plus zu erhalten und deren Potenziale zu nutzen. Unternehmen können sich noch bis zum 15.12.06 bewerben.
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    Vision50plus.de begleitet den Wettbewerb und bietet Ihrem Unternehmen die Möglichkeit, die Besonderheiten Ihrer 50plus-freundlichen Unternehmenskultur vor der Kamera zu erläutern.
    Schreiben Schreiben Sie uns!


    Perspektive 50plus: Münchner KompAQt-Projekt zieht erste Bilanz
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    "Marktplatz für alle Generationen" eröffnet

    Das neue Online-Portal des Bundesfamilien-
    ministeriums wurde bei der Abschluss-
    veranstaltung des Projekts "Wirtschaftskraft Alter - Herausforderungen und Chancen für Wandel und Wohlstand" frei geschaltet. Es richtet sich zwar in erster Linie an ältere Menschen, soll darüber hinaus aber ein Markplatz für alle Generationen sein. Alle Bürger wie auch Unternehmen finden dort Informationen über anwenderfreundliche und sichere Produkte, Dienstleistungen und Güter.

    Das Portal gliedert sich in Rubriken wie "Wohnen und Bauen", "Heim und Handwerk" oder "Technik und Mobilität". Checklisten über einzelne Produkte - vom Kopfhörer über das Pflegebett bis zum Auto - sowie ein Qualitätslotse ergänzen das Angebot.

    Im Auftrag des Ministeriums hatte eine DIW-Studie ermittelt, dass Menschen ab 60 Jahren pro Monat rund 26 Milliarden Euro ausgeben.


    Verpackungsdesigner entdecken die ältere Generation

    Bei der Preisverleihung des Design-
    wettbewerbs
    „pack ein – pack aus – pack zu!“ wies Dr. Hermann Kues, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, auf die wachsende Bedeutung älterer Konsumenten hin. Deren Bedürfnisse würden heute noch zu wenig berücksichtigt, auch im Hinblick auf Verpackungen. Durch ein Umdenken könne die Wirtschaft sich neue Kundenkreise erschließen. Mit mehr als 300 Milliarden Euro jährlich machten die Ausgaben der über 60-Jährigen in Deutschland bereits heute fast ein Drittel des privaten Konsums aus. Außerdem gelte: Was für ältere Menschen praktisch ist, kommt auch den Jüngeren zu Gute.
    Das Bundesfamilienministerium war Schirmherr des bundesweiten Wettbewerbs, den das Institut für Produkt- und Prozessgestaltung der Universität der Künste Berlin veranstaltet hatte. In der Jury saß auch die Gerontologin Prof. Dr. Ursula Lehr.


    Ist in schrumpfenden Städten die Trinkwasserqualität in Gefahr?

    Auf dieses Thema stießen die Reporter der ZDF-Sendung "Frontal 21"
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    Mediziner können ab 2007 auch noch mit 55 Jahren Vertragsarzt werden

    Dies hat der Bundestag am 27.10.06 beschlossen. Weiterhin sieht das "Gesetz zur Änderung des Vertragsarztrechts" vor, dass Vertragsärzte in "unterversorgten" Gebieten über die bisher geltende Altersgrenze von 68 Jahren hinaus praktizieren dürfen. Das Gesetz tritt zum 1.1.2007 in Kraft.
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    "Vorsorge und Veränderung muss den Leuten Spaß machen!"

    Werner Kotschenreuther, Personalverantwortlicher beim TV-Geräte-Hersteller Loewe AG, erläutert, wie sein Unternehmen die Beschäftigungsfähigkeit der älteren Mitarbeiter auf Dauer erhalten will
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    Modellprojekt NAGU zeigt: Gesundheitsförderung zahlt sich insbesondere im Hinblick auf eine längere Lebensarbeitszeit aus

    Auf der Abschlussveranstaltung des Projekts in Berlin betonte BMAS-Staatssekretär Gerd Andres die Bedeutung gesunder Beschäftigter im Kontext der demografischen Entwicklung. Das Modellprojekt zeige auf, wie eine nachhaltige betriebliche Gesundheitspolitik zum selbstverständlichen Bestandteil der Organisations- und Personalentwicklung werden kann. Es biete Lösungen zum Abbau von Kommunikationsstörungen, Konflikten und Stress und es verdeutliche die wirtschaftlichen Vorteile für die Unternehmen.

    Sehen Sie dazu auch:
    "Ältere, die an ihre lange Gesundheit glauben,
    arbeiten produktiver!"



    Prof. Götz Werner,
    Chef der dm-Drogeriemarktkette, erhält in München den ECR Award 2006


    Im Video-Interview mit Vision50plus.de erläutert
    Werner seinen Weg zu einer Kultur der Innovation.


    World Ageing & Generations Congress in St. Gallen
    legt Grundstein für interdisziplinäre Initiativen in Politik und Gesellschaft


    Sehen Sie dazu die Video-Beiträge:
  • Neue EU-Datenbank: länderspez. Fallstudien zur Integration Älterer in den Arbeitsmarkt
  • "Ältere, die an ihre lange Gesundheit glauben, arbeiten produktiver!"


  • Wie sich die japanische Automobilindustrie
    auf den demografischen Wandel einstellt


    Video-Interview mit Dr. Andreas Moerke
    vom Dt. Institut für Japanstudien
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    "Kümmern Sie sich jetzt um die Zielgruppe 50plus, bevor es Ihre Konkurrenz tut!"

    Mit diesem Appell hat jetzt das Magazin "Marketingleitung aktuell" auf Defizite in der Ansprache reiferer, aber sehr kaufkräftiger Kunden reagiert.
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    Wohnen im Alter
    Video-Berichte zur Fachtagung der Akadamie für Politische Bildung Tutzing

  • Frauen im Alter: durch neue Wohnformen finanzielle Defizite ausgleichen
  • Wohnen im Alter entwickelt sich zu einem Leitthema
  • Seriöse Zahlen zur demografischen Entwicklung eröffnen den Blick auf die Chancen der alternden Gesellschaft
  • Pflege muss auch Thema der Männer werden

  • TV-Hinweis dazu:
    3.10.06/ 3sat/ 16 Uhr -> 30-minütige Dokumentation zu neuen Wohnformen im Alter



    "Ältere Ingenieure sind wie Edelsteine"
    Warum der Stuttgarter Unternehmer Fahrion bevorzugt Mitarbeiter jenseits der 50 einstellt

    Otmar Fahrion gegenüber der Süddeutschen Zeitung vom 15.9.06:
    Ältere Ingenieure sind
  • berufs- u. lebenserfahrene Fachleute
  • oft in mehreren Fremdsprachen bewandert
  • auslands- u. kulturerfahren
  • gewandt in Verhandlungen mit seinen Projektkunden.
  • Einem Mittfünfziger könne er schon nach 3 Jahren die Verantwortung für ein Großprojekt übertragen, ein Jungingenieur brauche 10 bis 12 Jahre, bis er die nötige Reife besitze. Fahrion weiter: "In 15 Jahren erwirtschaftet ein 50-jähriger Ingenieur den 3- bis 5-fachen Betrag eines 25-Jährigen." Über ein Drittel der Mitarbeiter des Ingenieurdienstleisters Fahrion Engineering ist älter als 50, einer gar 67. Als ideal haben sich laut Fahrion altersgemischte Teams erwiesen, in denen sich die Stärken von Alt und Jung ergänzen.
    Mit seinem Programm "Körper, Geist, Seele" setzt das Unternehmen auf Prävention, z.B. auf gesundes Kantinenessen. Statt des früher üblichen Fresskorbes zum Jubiläum gibt es heute etwa ein Theater-
    abonnement. Fortbildungen werden auch bei Älteren gefördert, altersneutrale Arbeitsplätze sollen eventuelle Defizite ausgleichen. Eine sogenannte "Bogenkarriere", die Fahrion vor 4 Jahren einführte, soll durch langsam zurückgefahrene Arbeitszeiten über 60-Jährigen den Übergang in den Ruhestand erleichtern. Wenn sie nicht noch vorher abgeworben werden wie der 63-Jährige, den ein Kunde des Unternehmens als Betriebsleiter übernahm.


    Konferenz zu den Herausforderungen des demografischen Wandels für die Kommunen
    "Jeder Euro, den Kommunen in eine seniorengerechte Infrastruktur investieren, stärkt die Zukunftsfähigkeit des Standorts", so Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundes-
    familienministerium anlässlich der Eröffnung der Tagung am 14.9.06 in Bonn. An die Kommunen als Arbeitgeber appellierte Kues, Arbeit kreativ und lebensphasengerecht zu organisieren. Es gelte, die Bedürfnisse älterer Menschen im Alltag stärker zu berücksichtigen und ihre Fähigkeiten besser einzusetzen. Kues weiter: "Ältere Menschen sind ein Aktivposten, sie verfügen über reiches Erfahrungswissen, hervorragende Kompetenzen und wichtige Schlüsselqualifikationen. Das sind Potenziale, die wir derzeit noch viel zu wenig nutzen."


    Initiative 50plus im Bundeskabinett beschlossen
    Die Initiative zielt darauf ab, Ältere länger im Berufsleben zu halten. Derzeit arbeiten in Deutschland nur noch 45 % der über 55-Jährigen.
    Um sich für die steigenden Qualifikationsanforderungen von morgen zu rüsten sollen Arbeitnehmer stärker an beruflicher Weiterbildung teilnehmen.
    Mit der Initiative 50plus will die Bundesregierung weiterhin dazu beitragen, ältere Arbeitslose besser wiedereinzugliedern. Mit einem Kombilohn für Ältere und neugestalteten Eingliederungszuschüssen hofft sie diesem Ziel zu dienen. Anreize zur Frühverrentung seien bereits deutlich eingeschränkt worden, die sogenannte 58er-Regelung will man nicht verlängern.


    Video-Berichte vom Generation Plus-Kongress:

  • Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Kfz-Gewerbe
  • Netzwerke der Automobilindustrie im Brennpunkt des demografischen Wandels
  • Intelligente Textilien für mehr Bewegungsfreiheit bis ins hohe Alter
  • Gefahren berührungslos stoppen
  • Assisted Living
  • Neue Technologien und Wohnen für Senioren bergen hohes Wachstumspotenzial
  • Strategien für eine alternde Belegschaft
  • Lernen neu denken

  • Weitere Video-Beiträge zu dieser Veranstaltung folgen.


    'Deutschland falsch regiert'
    Marc Beise von der Süddeutschen Zeitung kritisiert im Video-Interview das 'Elend der kleinen Schritte'

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    DIHK weist Wege zu mehr Beschäftigung für 50plus
    Dr. Oliver Heikaus, beim DIHK verantwortlich für die Arbeitsmarktpolitik, zeigt im Video-Interview Defizite der Unternehmen auf und erläutert empfohlene Maßnahmen
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    Staatsminister Thomas Goppel: Potenzial Älterer besser für die Gesellschaft erschließen

    Bei der Eröffnung des Generation Plus-Kongresses in Bad Tölz unterstrich der bayerische Wissenschaftsminister Goppel die Bedeutung neuer Technologien für ein langes Leben in Selbstständigkeit. Mit ihrer Hilfe könne das Potenzial Älterer besser für die Gesellschaft erschlossen werden. Erst im Alter verbänden sich Kompetenz und Persönlichkeit zu einem harmonischen Ganzen, das Großes hervorbringen könne. An die Adresse der Wirtschaft appellierte Goppel, sich auf die "(Alters)Revolution auf leisen Sohlen" einzustellen und entsprechend zu reagieren. Das GRP unter der Leitung des Münchner Hirnforschers Prof. Ernst Pöppel bemühe sich seit Jahren u.a. darum, universitäres Wissen mit der Wirtschaft und der Region zu verbinden. Der Minister dankte Pöppel für dessen Durchhaltevermögen. Pöppel habe sein Institut gegen viele Widerstände verteidigen müssen.
    Goppel bedauerte, dem Kongress nicht länger beiwohnen zu können, denn er hätte gerne gesehen, was auf ihn zukomme. Er nämlich mache nicht den Fehler zu glauben, dass das, was heute für Ältere getan werde, ja "nur für die anderen ist".


    Vision50plus.de fragte deutsche Autohersteller:
    Werden die besonderen Bedürfnisse von 50plus bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge berücksichtigt?


    Für besonders erfolgreiche deutsche Autobauer hat die Zielgruppe 50plus hohe Relevanz. So antwortete etwa die Audi AG, diese Bedürfnisse spielten bei der Entwicklung eine große Rolle. Man habe jedoch festgestellt, dass 50plus keine grundlegend anderen Autos wolle als jüngere Käufer. Die Fachabteilung Marketingstrategie und Marktforschung der Audi AG wörtlich: „Wünsche zur Sitzposition, Bedienbarkeit oder Übersichtlichkeit helfen am Ende allen Zielgruppen.“ Auch bei der DaimlerChrysler AG ist die demografische Entwicklung fester Bestandteil der Strategischen Planung. Eine Berücksichtigung dieser Bevölkerungsgruppe erkläre sich bereits aus dem vergleichsweise hohen Anteil der über 50-jährigen Mercedes-Benz -Käufer.

    Die Bedürfnisse von 50plus werden bei Audi durch Befragung der Zielgruppe, durch Videoaufnahmen und in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten ermittelt. Videos helfen hier vor allem bei der Beurteilung des Bedienungskomforts, während Angaben zum bequemen Ein- und Aussteigen eher durch Interviews ermittelt werden.


    Zitat des Tages (26.6.06):
    "Wir werden noch um unsere Ingenieure betteln, die wir heute mit 50 entlassen!"
    Prof. Dr. Edward G. Krubasik Mitglied des Zentralvorstandes der Siemens AG


    Benchmarking für Pflegeheime
    Harold Engel, Ressortdirektor Pflege, AOK Bayern, erläutert in einem Video-Beitrag, wie die Krankenkassen in Bayern für mehr Transparenz bei Pflegeheimen sorgen wollen
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    Dazu auch:
    Dr. med. Ottilie Randzio, MDK Bayern, zur neuen Wirtschaftlichkeits- und Wirksamkeitsprüfung
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    Auch Bundeskanzlerin Merkel setzt jetzt auf Videos im Internet

    Seit 8. Juni erläutert Angela Merkel ihre Politik in eigenen Internet-Videos (Podcasts). Die Bundeskanzlerin folgt damit Unternehmenschefs, die sich bereits seit Jahren des Instruments Video bedienen, um ihre Mitarbeiter direkt anzusprechen und Interpretationen zwischengeschalteter Management-Ebenen weniger Raum zu lassen. Nach eigenen Angaben gehört Merkel zu den ersten Regierungschefs, die sich mit eigenen Video-Botschaften an ihre Bürger wenden.

    Videos in Vision50plus.de sind mit einem kleinen Filmstreifen gekennzeichnet.


    Finanzdienstleister brauchen mehr 50plus-Kompetenz

    Die demografische Entwicklung in Deutschland wird das Geschäft von Banken und Versicherungen erheblich beeinträchtigen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Beratungsunternehmens Booz Allen Hamilton. Gravierende Einbußen sind danach nur durch innovative Geschäftsmodelle mit neuen Angeboten und besserem Service für Ältere zu vermeiden. Die Angebotspalette der Banken müsse sich von der reinen Finanzdienstleistung zu weiterführendem Beratungsservice ("near financial") und finanzübergreifenden Dienstleistungen ("non financial") hin entwickeln, so die Experten des Beratungsuntersnehmens, die dabei z.B. an Themen wie Pflegeunterstützung, Weiterbildung und Gesundheitsdienste denken. Ältere brauchten Ansprechpartner, die sich in ihre besondere Lebenssituation hineinversetzen können - dies seien vor allem ältere Kundenberater. Wichtiger würden auch bequeme Zugangsmöglichkeiten zu den Filialen, mobile Berater sowie altersgerechte Telefon- und Internetkommunikation.

    50plus im beruflichen Alltag nicht schonen

    Im Gegensatz zu den Gewerkschaften hält es der Münsteraner Wirtschaftswissenschaftler Prof. Henner Hentze für falsch, reifere Arbeitnehmer mit den berühmten Samthandschuhen anzufassen. Vorgesetzte in Betrieben müssten darauf vorbereitet werden, ältere Kollegen richtig zu führen: sie nicht zu schonen, sondern weiterhin zu fordern und zu fördern.

    Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (27./28.5.06) plädiert Hentze auch aus seiner praktischen Erfahrung in Personalabteilungen großer Unternehmen dafür, 50plus wenn erforderlich mehr Zeit für bestimmte Aufgaben zu geben. Eine Abkehr vom Senioritätsprinzip solle es ermöglichen, Ältere in solchen Fällen schlechter zu bezahlen als Jüngere, wenn diese schneller sind. Wenn dagegen gutes Verhandeln und schnelle Entscheidungen gefragt seien, verdienten Ältere i.d.R. mit Recht mehr, weil ihnen hier ihre Erfahrung zugute komme.

    Für grundfalsch hält der Münsteraner Professor die Klausel in so mancher Betriebsvereinbarung, wonach ältere Arbeitnehmer sich weigern dürfen, an Fortbildungen teilzunehmen. Hentze verweist dabei auf den Nachweis, dass die Lernfähigkeit bis ins hohe Alter erhalten bleibt, nur die Art des Lernens ändere sich. Fortbildungsangebote müssten also speziell zugeschnitten werden. Beschäftigten in Berufen wie dem vielzitierten Dachdecker müssten rechtzeitig alternative Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Dies liege im ureigensten Interesse der Unternehmen, da diese künftig sehr viel Energie darauf verwenden müssten, ihr Personal zu halten.


    Studie belegt Leistungsfähigkeit von 50plus

    Forscher am Institut für Arbeitsphysiologie der Universität Dortmund haben das Vorurteil entkräftet, Ältere seien in der Arbeitswelt überfordert. Der Neurophysiologe Michael Falkenstein und sein Team fanden z.B. heraus, dass Ältere bei bestimmten schwierigen Aufgaben oft weniger Fehler machen, weil sie sich eher weniger ablenken lassen als ihre jüngeren Kollegen. Zwar lässt der Studie zufolge die Flexibilität tendenziell mit dem Alter nach, das Erfahrungswissen aber bleibe erhalten oder werde weiter vertieft. Auch bei der sozialen Kompetenz schnitten Ältere häufig besser ab als Jüngere.

    Die Dortmunder Studie liefert außerdem Belege dafür, dass Ältere ganz unterschiedliche Leistungsfähigkeit zeigen. Nicht jeder baue mit zunehmendem Alter signifikant ab. Geistig rege Ältere schafften es, neue Gehirnregionen zu aktivieren und dadurch einen Verlust in anderen Bereichen auszugleichen. Das Institut arbeitet deshalb an einem spezifischen Gehirnjogging für 50plus. Aber auch die Unternehmen seien gefragt, die geistige wie körperliche Fitness ihrer Mitarbeiter zu fördern, so Studienleiter Falkenstein.


    ZDH: Das Handwerk sollte sich auf den Wachstumsmarkt 50plus einstellen

    Produkte und Dienstleistungen speziell für nicht mehr ganz junge Menschen bieten dem Handwerk große Marktchancen. Darauf hat Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), beim Fachforum "Handwerk und Seniorenwirtschaft - Perspektiven und Gestaltungswege" (am 19.5.06) in Berlin hingewiesen. In den Kammern und Fachverbänden gebe es bereits viele Initiativen und Projekte, die die Unternehmen bei der Ausrichtung ihrer Geschäftspolitik und ihrer Beratungsleistung auf die Bedürfnisse älterer Menschen unterstützen.

    Das Fachforum wurde vom ZDH und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) veranstaltet. Experten aus Wirtschaft und Wissenschaften diskutierten, wie Betriebe, Handwerkskammern und Fachverbände das große Potenzial der qualitätsbewussten Zielgruppe 50plus ausschöpfen können. Anlass für das Fachforum war der demografische Wandel in Deutschland. Das Forum wurde im Rahmen der BMFSFJ-Initiative Zukunftschancen durch Produkte und Dienstleistungen für mehr Lebensqualität im Alter veranstaltet.


    Online-Jahr 50plus - Internet verbindet

    Zum Start der Initiative "Online-Jahr 50plus - Internet verbindet" (16.5.06) betonte die Schirmherrin, Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die Bedeutung des Internets für eine aktive Gestaltung der zweiten Lebenshälfte: "Das Internet bietet gerade älteren Menschen viele Möglichkeiten, ihr Leben einfacher zu bewältigen. Mit dem 'Online-Jahr 50plus' weisen wir auf diese Chancen hin und ermutigen die Menschen, sie auch zu ihrem eigenen Wohl zu nutzen."
    Getragen wird die Aktion von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) und dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit, die älteren Menschen den Weg ins Internet zeigen wollen.


    Infokampagne "Verstehen Sie Alzheimer?"

    "Um die Lebensqualität der vielen Alzheimer-Patienten (jährlich 100.000 neue Erkrankungen) zu verbessern, müssen wir eine qualifizierte gerontopsychiatrische Basisversorgung aufbauen", sagte die bayerische Gesundheitsministerin Christa Stewens bei einer Veranstaltung (8.5.06) im Rahmen der diesjährigen Alzheimer-Infokampagne in München.
    Ihr Ministerium habe einen Runden Tisch initiiert, der ein abgestuftes Fortbildungsprogramm für niedergelassene Ärzte entwickelt habe.
    Einen ganz entscheidenden Stellenwert nähmen die pflegenden Angehörigen ein. 80 % der Patienten würden zu Hause versorgt und betreut.
    Unterstützung dabei leistet z.B. das Alzheimer-Therapiezentrum in Bad Aibling.

    Sehen Sie dazu unseren Film aus dem Jahr 2003 (Länge: 8 Min. 50 Sek.):

    Alzheimer-Therapiezentrum Bad Aibling


    50plus als produktive Ressource für Wertschöpfung erkennen

    Beim Start des Projektes "ProArbeit 50plus" im Kreis Offenbach sagte der Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Rudolf Anzinger, Ziel der Bundesregierung sei, die Qualität der Vermittlungen im Bereich der über 50-Jährigen nachhaltig zu verbessern und Vorurteile in den Personalabteilungen abzubauen. Unsere Arbeitswelt brauche das Know-how aller Generationen. Anzinger wörtlich: "Wenn überkommene Altersbilder einen Zustand zementieren, in dem der Kalender und nicht die Fähigkeiten des Einzelnen entscheiden, bleiben Potenziale ungenutzt."
    Das Projekt hatte beim Bundeswettbewerb "Perspektive 50plus - Beschäftigung für Ältere in den Regionen" den dritten Platz belegt und wird mit Bundesmitteln von etwa 4 Millionen Euro unterstützt.
    Kerngedanke ist das "Zwei-Chancen-Prinzip": In Unternehmen, die einen Arbeitsplatz für einen über 50-Jährigen anbieten, werden während der 6-monatigen Qualifizierungsmaßnahme zwei Jobsuchende vermittelt. Während der eine ausgebildet wird, arbeitet der andere im Betrieb. Die Lohn- und Gehaltskosten werden größtenteils vom Kreis übernommen.


    Bundesfamilienministerium: 50plus ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar

    Anlässlich des Tages der älteren Generation am 5. April sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, zukünftig werde das Angebot an Arbeitskräften in Deutschland wegen des Bevölkerungsrückgangs spürbar abnehmen. Spätestens ab dem Jahr 2015 sage die Arbeitsmarktforschung einen zunehmenden Fachkräftemangel voraus. Dennoch beschäftigten heute 41 Prozent aller Betriebe in Deutschland niemanden über 50 Jahre. Von der Leyen wörtlich:
    "Die Wirtschaft muss sich stärker auf das Älterwerden unserer Bevölkerung einstellen, wenn sie nicht abgehängt werden will. Die ältere Generation ist sowohl mit ihrer Arbeitskraft als auch mit ihrer Kaufkraft ein immer wichtigerer Wirtschaftsfaktor. Wir brauchen ein Leitbild des produktiven Alters: Leistungsfähigkeit, Kreativität und Innovationskraft sind selbstverständlich auch jenseits der Lebensmitte vorhanden. Es ist höchste Zeit umzudenken."


    Wirtschaftsweiser Bofinger:
    "Deutschland könnte das Rehabilitationszentrum der Welt werden"


    Beim ersten "Kamingespräch" der Unternehmensberatung Axel Schröder&Partner auf Burg Wernberg zeigte sich Prof. Dr. Peter Bofinger überzeugt, dass die Ära des Industrielandes Deutschland ihrem Ende entgegengeht. Unsere Zukunft sei die Dienstleistungsgesellschaft:

    Prof. Bofinger: Die Zukunft Deutschlands liegt in wissensbasierten Dienstleistungen
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    Ein interessanter Wachstumsmarkt ergebe sich durch unsere "alternde Gesellschaft".

    Prof. Bofinger: Die medizinische Forschung in Deutschland könnte sich auf den Wachstumsmarkt Alter spezialisieren und zum Gesundheitshaus der Welt werden
    (bitte anklicken --> Video-O-Ton)


    Metabo schätzt die Kompetenz älterer Entwickler

    "Erfahrene Entwickler besitzen oft eine unglaubliche Intuition, die es ihnen erlaubt, erfolgversprechende Projekte schnell und sicher zu selektieren", so Patricia Lorek, Leiterin des Bereichs Entwicklung, Innovation und Design beim Bohrmaschinenhersteller Metabo, in der neuen Ausgabe des Fachmagazins "DER F&E MANAGER".
    Lorek schränkte allerdings ein, dies gelte nur für diejenigen, die von der Persönlichkeitsstruktur her immer schon für Neues offen waren. "Solche Charaktere zeigen gegen Ende ihres Berufslebens noch eine Frische, die Sie bei manchem jungen Entwickler vergeblich suchen."


    "Erfinden liegt eher in den Genen als am Alter"

    Bei einer gemeinsamen Veranstaltung des Münchner SiemensForums und der Financial Times Deutschland am 9. Mai 05 zum Thema "Innovationsmanagement" belegte Siemens-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Claus Weyrich seine These zur Erfindungsfähigkeit (s.o.) mit deutlichen Zahlen deutlichen Zahlen aus seinem Unternehmen, das weltweit mehr als 430.000 Mitarbeiter beschäftigt. Weyrich trat damit der weit verbreiteten Überzeugung entgegen, die Fähigkeit zur Innovation sei bis auf wenige Ausnahmen die Stärke der jüngeren Generation.

    Ambulant statt stationär

    Bei einem Pressegespräch in München (8.11.05) forderten Unterländer und Frey, es müsse alles getan werden, um dem Wunsch der meisten Pflegebedürftigen nach Betreuung zu Hause gerecht zu werden. Wo dies nicht möglich sei, komme als Alternative zum Heim die Pflege-Wohngemeinschaften in Frage.
    Alexander Frey:


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    Die Betreuung mehrerer Pflegebedürftiger in einer dafür geeigneten Wohnung (PflegeWG) bietet mehr Lebensqualität. Die Kosten müssen nicht höher liegen als bei der Heimunterbringung, und doch schieben Kranken- und Pflegeversicherung sich gegenseitig die Verantwortung zu. Joachim Unterländer:


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    Dazu auch Alexander Frey:


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    Private und professionelle Gründungen von PflegeWGs werden derzeit noch dadurch gebremst, dass Aufsichtsorgane die mögliche Ausnahme des Heimgesetzes für PflegeWGs nicht gelten lassen wollen. Die sogenannte Experimentierklausel (§ 25 a) des Heimgesetzes sieht vor, das Heimrecht dort nur eingeschränkt anzuwenden, da in kleinen Betreuungseinheiten geringerer Regelungsbedarf besteht. PflegeWGs sollten deshalb generell per Gesetz vom Heimrecht ausgenommen werden, so Unterländer.
    Er und Frey wollen nicht zuletzt den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MdK) mit der Aufgabe betreuen, die Pflegequalität in privaten und professionellen PflegeWGs sicherzustellen.


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    Gegenwärtig steht der Zuschnitt vieler Wohnungen und Häuser der Einrichtung von PflegeWGs noch entgegen. Unterländer ist sich jedoch sicher, dass ein Umsteuern möglich ist, auch ganz ohne neue Gesetze:


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    Auch die Bauwirtschaft brauche einen Mentalitätswandel. Dann sei vieles auch ohne Mehrinvestitionen möglich:


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    Mehr zum Thema erfahren Sie im Portal www.PflegeWG.de.


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