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Heike Ohm, ehemalige Altenpflegerin
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Folgenschwere Führungsdefizite in Alten- u. Pflegeheimen
Misstände in Altenheimen sind regelmäßig Thema des „Münchner Pflegestammtisches”.
Vision50plus.de sprach in diesem Zusammenhang mit einer ehemaligen Pflegerin,
die die mangelnde
Führungsqualität vieler Heimleitungen für
den Pflegenotstand mitverantwortlich macht.
An Heike Ohms ehemaligem Arbeitsplatz wurde kein Bewohner geschlagen.
Den Bewohnern ging es gut, wie es einem eben gut gehen kann, wenn man
den Tag mehr oder weniger eintönig und untätig verbringt.
Dieser Standard war zu halten, weil Heike Ohm und ihre Kolleg(inn)en sich
bis zur Erschöpfung aufarbeiteten, Doppelschichten übernahmen,
wenn die Kollegen sonst wegen zu dünner Personaldecke wieder einmal
nicht über die Runden gekommen wären.
Heike Ohm zu
ihrem Alltag damals
Vor allem ältere Mitarbeiter fürchteten die Heimleitung:
Heike Ohm über
das Schicksal älterer Kolleginnen
So gehe nicht nur viel kreatives Potenzial verloren, das eine gute Heimleitung
zum Wohl der Bewohner nutzen könnte. Viele seien dem negativen Stress
auf Dauer nicht gewachsen und würden immer wieder krank.
Heike Ohm zu
ihren Erfahrungen als Betriebsrätin
Heike Ohm versucht den Heimleiter zu beschreiben, der leistungswillige
Pflegekräfte motivieren
und halten kann:
Gesucht: der
faire u. offene Spielführer einer Mannschaft
Vgl. dazu die europaweite
NEXT-Studie ("Nurses Early Exit Study")
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