Dr. Noni Höfner, Institut für Provokative Therapie

Das wäre doch gelacht!

Die Psychologin und Geschäftsführerin des Münchner D.I.P. spricht im Video-Interview mit Vision50plus.de über Humor und Provokation in Therapie und Coaching


Mit dem Älterwerden sind nicht selten belastende Erfahrungen verbunden. Wer jedoch nur noch Augen für's Negative hat, sich gar in eine Opferrolle zurückzieht, dessen Leid wird zwar gelegentlich gelindert durch das Mitleid seiner Umgebung. Dahin aber die Chance auf eine aktive Teilnahme am Leben, vor allem die Chance auf eine persönliche Weiterentwicklung. So jedenfalls die Erfahrung der ProSt-Therapeutin Höfner, die auf Provokation setzt, um Stärken zu wecken:

Dr. Noni Höfner antwortet im Video (bitte anklicken) (40 Sek.)


Sie schüren Zweifel an der Wirklichkeit dessen, was wir sehen...

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Wir neigen nicht nur dazu, unsere Mitmenschen in Schubladen zu versenken. Auch das Leben an sich wäre für so manchen dort gut aufgehoben, auf dass sich nur nichts verändere. Bedeutet: Glück gleich Stillstand...

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In Ihrem Buch Das wäre doch gelacht! schreiben Sie: "Persönliches Wachstum erfordert Mut und Einsatzbereitschaft und oft auch schmerzliches Abschiednehmen von geliebten Eigenheiten."
Hat man mit den Jahren nicht ein gewisses Recht auf Macken?


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Und wer's nicht schafft, kapituliert vor den eigenen Wachstumsbremsen - kurz: Er altert?

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Wer etwas ändern möchte, ist bei Ihnen an der richtigen Adresse. Und will jemand die wahren Beweggründe für sein bisheriges Verhalten partout nicht erkennen, erlebt er Sie gar als Verschwörerin...

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Sie unterstellen also, dass ein Symptom-Geplagter von seinem Symptom profitiert?

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Bei all dem arbeiten Sie - ohne rot zu werden - mit den übelsten Unterstellungen!

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Eine eigentümliche Art, den Menschen zu stärken...

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So nimmt man den Menschen ernst?

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Lachen als Therapie? Ist doch albern!

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Und Sinn der Übung ist Selbstständigkeit?

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Auf ein Lob warten Ihre Klienten vergeblich...

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Kein Tätscheln nach unten, keine Meisterverehrung,
insgesamt also wenig Sinn für Hierarchien?


Dr. Noni Höfner antwortet im Video (bitte anklicken) (1 Min. 13 Sek.)



Ihren provokativen Stil präsentierte Dr. Höfner u.a. beim 12. Kongress der 'Centrale für Mediation' in München, der sich die Vorstellung neuer Methoden in der Mediation zur Aufgabe gemacht hatte.
Höfner, selbst als Mediatorin tätig, sprach damals vom "liebevollen Karikieren der Weltsicht des anderen", das diesem helfen könne, sich selbst vom Standpunkt des Gegenübers aus zu sehen und dadurch Verständnis für dessen Position zu entwickeln.