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Ingo Meyer, ZDK-Geschäftsführer
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Auswirkungen des demografischen Wandels
auf das Kraftfahrzeuggewerbe in Deutschland
(Filmsymbol für Video-O-Töne bitte anklicken)
Zwischen 1996 und 2001 stieg der Anteil der über 50-jährigen Mitarbeiter im deutschen Kfz-Gewerbe von 13% auf 16% und diese
Entwicklung wird sich im Zuge des allgemeinen demografischen Wandels weiter fortsetzen. Ältere Mitarbeiter können also immer
weniger auf aktuelles Wissen junger Kollegen zählen, sondern sind selbst gefordert, lebenslang zu lernen, um ständig neue
Automodelle warten und reparieren zu können. ZDK-GF Ingo Meyer:
Video-O-Ton Ingo Meyer
Diese Belastungen könnten nach Einschätzung Meyers durch neue Fortbildungsformen entschärft werden - Stichwort 'Autonomes Lernen':
Video-O-Ton Ingo Meyer
Meyer appelliert jedoch auch an die OEMs und die Hersteller von Werkstattequipment:
Video-O-Ton Ingo Meyer
Ein einfacherer Austausch wesentlicher Komponenten käme auch dem Autohalter zugute. Der Grund: Reparaturen würden billiger,
die Kasko-Einstufung günstiger.
Um die Beschäftigung Älterer im Kfz-Gewerbe zu sichern, empfiehlt Meyer eine Mischung aus Prävention und Reduktion.
Reduzieren heiße z.B., Ältere von anstrengenden körperlichen Arbeiten zu entlasten und sie stärker für Kontroll- und
Planungsaufgaben einzusetzen. Prävention bedeute, die Mitarbeiter beim Jung-und-fit-bleiben zu unterstützen. Das kann laut Meyer jedoch
nur gelingen, wenn sie nicht zu lange auf ein und demselben Platz beschäftigt werden. Dabei verlernten sie die Fähigkeit, sich auf
neue Aufgaben einzustellen. Das Thema 'Personalentwicklung' werde vor diesem Hintergrund immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Handlungsbedarf im Hinblick auf den demografischen Wandel sieht Meyer nicht nur im Werkstattbereich, sondern auch im Autohandel.
Wenn sich das Potenzial von Autokäufern immer mehr zu 50plus hin verschiebe, sollten die Autohäuser dringend darüber nachdenken,
ob ältere Kunden sich von den meist jüngeren Verkäufern tatsächlich gut beraten fühlten.
Video-O-Ton Ingo Meyer
Vision50plus.de sprach mit Ingo Meyer am Rande des Generation Plus-Kongresses in Bad Tölz.
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