Christa Stewens, (jetzt: ehem.) bayerische Sozialministerin

Neue Ansätze in der Betreuung Pflegebedürftiger

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Gute Pflege ist keine Frage der Kosten. Erste Belege dafür hat das neue zweigleisige Prüfungsverfahren ergeben, das im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Pflegekassen entwickelt wurde. Diese Erkenntnis werde von den Kostenträgern noch zu wenig berücksichtigt, kritisiert die bayerische Sozialministerin Christa Stewens:



Christa Stewens im Video
(29 Sek.)


Weil immer mehr Pflegebedürftige und deren Angehörige glauben, dass den Wünschen und Bedürfnissen von Heimbewohnern zu wenig Beachtung geschenkt wird, gewinnen alternative Betreuungsformen wie Pflege-Wohngemeinschaften an Bedeutung. Während der Staat sich bei privat organisierten PflegeWGs weitgehend herauszuhalten habe, bedürfe es für den Bereich professionell betriebener Wohngemeinschaften entsprechender Anpassungen in den Heimgesetzen, so die Ministerin:



Christa Stewens im Video
(56 Sek.)


Auch so manches Pflegeheim bietet inzwischen eine Betreuung in Wohngruppen an. Solche Modelle sind dort besonders erfolgreich, wo Heim- und Pflegedienstleitung sich persönlich für die Realisierung einsetzen. Ein weiteres Indiz für die zentrale Rolle des Heimmanagements. Was unternimmt die bayerische Sozialministerin, um Pflegemanager zu neuen Wegen zu ermutigen und vor allem zu befähigen?



Christa Stewens antwortet im Video
(53 Sek.)


Wenn neue Betreuungsformen in der Pflege auf dem Vormarsch sind, werden sich auch die Pflegekräfte umstellen müssen. Nach Einschätzung von Fachleuten sind traditionell ausgebildete Pfleger/innen nicht ohne weiteres in der Lage, in Pflege-Wohngemeinschaften zu arbeiten. Werden die neuen Anforderungen bereits in der Aus- und Weiterbildung berücksichtigt?



Christa Stewens antwortet im Video
(34 Sek.)


Qualitätssicherung in betreuten Wohngemeinschaften ist ein weiteres großes Thema, das vor allem Pflegebedürftige und deren Angehörige beschäftigt. Annette Schwarzenau, Vorsitzende des Berliner Vereins für Selbstbestimmtes Wohnen im Alter e.V., fordert ein neues Verbraucherschutzgesetz für Pflegebedürftige - der richtige Weg?



Christa Stewens antwortet im Video
(1 Min. 35 Sek.)


Der technische Fortschritt wird auch vor der Pflege nicht haltmachen. Welche Rolle wird z.B. die Telemedizin künftig spielen?



Christa Stewens antwortet im Video
(1 Min. 14 Sek.)


Moderne Technik in der Pflege - eine Perspektive, die gerade ältere Menschen verunsichert. Christa Stewens rät Älteren jedoch dringend, sich noch in rüstigen Jahren mit neuen Techniken vertraut zu machen, um sie im Pflegefall selbst nutzen zu können. Auch in der eigenen Wohnung solle man sich von Gewohntem trennen, wenn es im Sinne der Barrierefreiheit erforderlich sei:



Christa Stewens im Video
(1 Min. 21 Sek.)



Beratungsstelle "Barrierefreies Bauen" der Bayerischen Architektenkammer
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Projekt Sophia in Bamberg:
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Weitere Video-Interviews zum Thema "PflegeWGs":

  • Ursula Kremer-Preiß, Kuratorium Deutsche Altershilfe

  • Annette Schwarzenau, Vorsitzende des Berliner Vereins für Selbstbestimmtes Wohnen im Alter e.V.

  • Gertraud von Gaessler, Leiterin des Sozialamtes der Stadt München

  • Christian Ude, Oberbürgermeister der Stadt München

  • Gunter Crößmann, Sprecher des bundesweiten Facharbeitskreises Heimgesetz