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Markus Strecker, CTO, Interactive Wear AG
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Intelligente Textilien für mehr Bewegungsfreiheit bis ins hohe Alter
(Filmsymbol für Video-O-Töne bitte anklicken)
Die Starnberger Firma Interactive Wear AG, eine Ausgründung der ehemaligen Infineon-Abteilung Wearable-Technology-Solutions,
bietet der Textilindustrie tragbare Elektronik u.a. für eine Bekleidung, die älteren Menschen mehr Bewegungsfreiheit ermöglicht
oder ihnen sogar das Leben rettet.
Möglich wird dies durch eine immer kleiner werdende Elektronik - auf engstem Raum lässt sich immer mehr Funktionalität
unterbringen. Diese Mini-Bedieneinheiten können z.B. für die Kommunikation oder das Monitoring bei Krankheiten genutzt
werden, so Markus Strecker:
Video-O-Ton Markus Strecker
Das integrierte Mobiltelefon dient nicht nur der Übertragung von Ortungs- und Gesundheitsdaten des Bekleidungsträgers, es
kann von diesem selbst auch zum üblichen Telefonieren genutzt werden. Durch Reduktion auf wenige Funktionen wird eine
einfache Bedienung möglich: Ein leichter Druck auf die Bedienoberfläche - kein Knopf, sondern lediglich ein markierter Punkt
auf dem Bekleidungsstück - genügt, um vorher eingegebene Direktwahlfunktionen zu aktivieren. Das Mikrofon des Mobiltelefons
ist in den Kragen des Textils integriert und für den Träger ebenfalls nicht sichtbar.
Solche Textilien wie z.B. das "Know Where Jacket" verleihen noch rüstigen älteren Menschen das Gefühl größerer Sicherheit, können diese doch
darauf vertrauen, z.B. bei ausgedehnten Waldspaziergängen oder anderen Aktivitäten in wenig belebter Umgebung rechtzeitig
Hilfe zu bekommen, falls ihnen etwas zustößt.
Verwirrte Menschen, die diese intelligenten Jacken tragen, könnten ihren Aktionsradius erweitern, da sie mit Hilfe der
GPS-Technologie relativ problemlos zu orten wären. Dies funktioniert jedoch nur dann, wenn sichergestellt werden kann, dass
die Jacke nicht ausgezogen wird, worauf bei verwirrten Menschen kaum zu vertrauen ist. Man arbeitet deshalb an Unterwäsche
mit ähnlichen Funktionen. Das Unterhemd mit leitfähigen Fasern gibt es bereits, ebenso wie die heizbare Jackentasche und vieles
mehr. Die "Intelligenten Textilien" eröffnen unendlich viele Möglichkeiten, so Markus Strecker. Viele Entwicklungen hätten
bereits Marktreife erreicht.
Video-O-Ton Markus Strecker
Vision50plus.de sprach mit Markus Strecker am Rande des Generation Plus-Kongresses in Bad Tölz. Sehen Sie dazu auch die Beiträge
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