Dr. Thomas Villinger, Mediziner u. Netzwerker

Das Konzept "Vitaminbude":
ein Netzwerk von ganzheitlich orientierten Ärzten und Therapeuten als Partner des Patienten


Ärzte mit Kassenzulassung klagen immer wieder, innerhalb der geltenden Honorarordnung sei es ihnen kaum noch möglich, in angemessener Weise auf den einzelnen Patienten einzugehen. Das so wichtige Gespräch zwischen Arzt und Patient komme viel zu kurz. Der Münchner Gynäkologe und Netzwerkgründer Dr. Thomas Villinger meint einen Weg gefunden zu haben, der es ihm und anderen Kollegen erlaubt, sich intensiv mit dem Patienten zu beschäftigen. Im Video-Interview erläutert er, wie ganzheitliche Orientierung als Arzt und inzwischen erforderliches unternehmerisches Denken als Praxisbetreiber in Einklang zu bringen sind.

Herr Dr. Villinger,
viele Kassenpatienten haben den Eindruck, ihr Arzt kümmere sich nicht mehr genügend um sie. Einbildung oder Realität?


Dr. Thomas Villinger antwortet* im Video (bitte anklicken) (1 Min. 27 Sek.)
*statt „Patientinnen“ müsste es im Video heißen: „Arzthelferinnen“


Und so wird dann z.B. - wie in der ZDF-Sendung Frontal21 berichtet - einer 68-Jährigen empfohlen, sich gegen Gebärmutterhalskrebs impfen zu lassen...

Dr.Villinger antwortet im Video (42 Sek.)


Ihrer Meinung nach sollten Patienten idealerweise bereits dann in die Sprechstunde kommen, wenn sie noch nicht zu "Patienten", also ernsthaft krank geworden sind, so dass beginnende "Ungleichgewichte" erkannt werden können...

Dr.Villinger antwortet im Video (31 Sek.)


Im Rahmen solcher Vorsorgechecks raten viele Mediziner zu einer sogenannten IGeL, einer "individuellen Gesundheitsleistung", die auch Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung selbst bezahlen müssen...

Dr.Villinger antwortet im Video (21 Sek.)


Selbst wenn die Rechnung "Ultraschall = 30 € = Finanzierung eines längeren Patientengesprächs" in gewissem Sinne einleuchten mag, rechtfertigt sie doch keine unbegründete Ultraschalluntersuchung!

Dr.Villinger antwortet im Video (37 Sek.)


Wenn Ultraschall u.a. in Ihrem Bereich, der Gynäkologie, sinnvoll ist, warum wird er dann nicht von den (gesetzlichen) Krankenkassen erstattet?

Dr.Villinger antwortet im Video (43 Sek.)


Was verbirgt sich hinter der "Vitaminbude"?

Dr.Villinger antwortet im Video (47 Sek.)


Was unterscheidet die Vitaminbude von Apotheken und Reformhäusern?

Dr.Villinger antwortet im Video (1 Min.)


Sie meinen die Netzwerkpartner der Vitaminbude? Wer ist dort vertreten? Welche Idee steckt dahinter?

Dr.Villinger antwortet im Video (1 Min. 15 Sek.)


In Ärztekreisen ein eher ungewöhnlicher Ansatz...

Dr.Villinger antwortet im Video (1 Min. 9 Sek.)


Wie funktioniert dieses Netzwerk?

Dr.Villinger antwortet im Video (30 Sek.)


Zum Abschluss eine ganz persönliche Frage: Sie sind engagierter Mediziner, ständig auf Abruf zu einer Geburt, Berater und Netzwerker - wie lässt sich das mit Ihrem Privatleben als Ehemann und Vater dreier Kinder vereinbaren?

Dr.Villinger antwortet im Video (33 Sek.)


Mehr über sich selbst und seine Entwicklung schreibt Dr. Thomas Villinger in einem fiktiven Email-Wechsel mit Annika, die im Dezember 2006 mit Unterstützung des Gynäkologen Villinger zur Welt kam. Gedacht ist dieses "Tagebuch" als "der etwas andere Ratgeber für die Zeit nach der Geburt".



Zum Thema 'Zeit für den Patienten'

  • Werner Bartens/ Süddeutsche Zeitung vom 5. September 07:
    "Mitfühlen und ausreden lassen. Patienten klagen besonders über Ärzte, die nicht zuhören."

  • Sybille Steinkohl/ Süddeutsche Zeitung vom 17. März 08:
    "Ein Netzwerk für Patienten"